Klöster und Stifte: Höchst (Roßdorf), Antoniter (Bestand)
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Hessisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Gliederung >> Altes Reich >> Geistliche und Bildungsinstitute >> Klöster und Stifte
Enthält: Urkunden 1090-1796
Kopiar 15. Jh.
Bruderschaftsbuch 15./16. Jh.
Diarium Anfang 17. Jh. mit Nachrichten zur Klostergeschichte ab. 13. Jh., Ordens- und Hausangelegenheiten, Beziehungen zu anderen Ordenshäusern, Bruderschaften, Kirchen zu Höchst und Zeilsheim, Kapelle zu Hirzbach, Schule zu Höchst, Hubengericht zu Höchst, Güterbücher, Vermögensverwaltung, Steuern, Kriegslasten, Aufhebung. Güter und Gefälle u.a. zu Butterstadt (Butterstädter Hof), Bruchköbel, Frankfurt, Heldenbergen, Hirzbach, Hochheim, Höchst, Marköbel, Neuenhain, Oberissigheim, Sulzbach, Unterliederbach
Akten und Rechnungen 15. Jh. bis 1809: Zahlreiche päpstliche Privilegien zugunsten des Ordens und des Stammhauses in Vienne, z.T. in Abschriften
Rechnungen 1603-1802
Bestandsgeschichte: Das Archiv kam bei der Säkularisation 1802/03 an Nassau. Die Urkunden des Bestandes im HHStAW wurden im Jahr 2013 mit Fördermitteln der DFG retrokonvertiert.
Geschichte des Bestandsbildners: Das um 1235 in Roßdorf (Stadtteil von Bruchköbel im Main-Kinzig-Kreis) gestiftete und 1441 nach Frankfurt-Höchst übergesiedelte Antoniterkloster war eine der sechs Generalpräzeptorien des Ordens und blieb in der Reformation als einziges neben dem Kloster in Köln bestehen, das ebenso wie Alzey von Roßdorf aus gegründet worden war. Das Kloster besaß Stadthöfe in Frankfurt, Mainz, Trier und Würzburg. In Höchst unterstand ihm die Pfarrkirche St. Justinus, die 1090 bis 1419 mit einer Propstei des Mainzer St. Albanstiftes verbunden war. 1802/03 wurde das Kloster von Nassau aufgehoben.
Findmittel: Urkunden: Repertorium von Becker, 1874 (hs.)
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Findmittel: Akten und Rechnungen: Repertorium von Hartmut Heinemann, 1986 (masch.) nach Vorlage von Becker
Zusatzinformationen: Die mit "Dep." (Deperditum) bezeichnete Verzeichnung fehlt im Bestand und kann nicht vorgelegt werden.
Kopiar 15. Jh.
Bruderschaftsbuch 15./16. Jh.
Diarium Anfang 17. Jh. mit Nachrichten zur Klostergeschichte ab. 13. Jh., Ordens- und Hausangelegenheiten, Beziehungen zu anderen Ordenshäusern, Bruderschaften, Kirchen zu Höchst und Zeilsheim, Kapelle zu Hirzbach, Schule zu Höchst, Hubengericht zu Höchst, Güterbücher, Vermögensverwaltung, Steuern, Kriegslasten, Aufhebung. Güter und Gefälle u.a. zu Butterstadt (Butterstädter Hof), Bruchköbel, Frankfurt, Heldenbergen, Hirzbach, Hochheim, Höchst, Marköbel, Neuenhain, Oberissigheim, Sulzbach, Unterliederbach
Akten und Rechnungen 15. Jh. bis 1809: Zahlreiche päpstliche Privilegien zugunsten des Ordens und des Stammhauses in Vienne, z.T. in Abschriften
Rechnungen 1603-1802
Bestandsgeschichte: Das Archiv kam bei der Säkularisation 1802/03 an Nassau. Die Urkunden des Bestandes im HHStAW wurden im Jahr 2013 mit Fördermitteln der DFG retrokonvertiert.
Geschichte des Bestandsbildners: Das um 1235 in Roßdorf (Stadtteil von Bruchköbel im Main-Kinzig-Kreis) gestiftete und 1441 nach Frankfurt-Höchst übergesiedelte Antoniterkloster war eine der sechs Generalpräzeptorien des Ordens und blieb in der Reformation als einziges neben dem Kloster in Köln bestehen, das ebenso wie Alzey von Roßdorf aus gegründet worden war. Das Kloster besaß Stadthöfe in Frankfurt, Mainz, Trier und Würzburg. In Höchst unterstand ihm die Pfarrkirche St. Justinus, die 1090 bis 1419 mit einer Propstei des Mainzer St. Albanstiftes verbunden war. 1802/03 wurde das Kloster von Nassau aufgehoben.
Findmittel: Urkunden: Repertorium von Becker, 1874 (hs.)
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Findmittel: Akten und Rechnungen: Repertorium von Hartmut Heinemann, 1986 (masch.) nach Vorlage von Becker
Zusatzinformationen: Die mit "Dep." (Deperditum) bezeichnete Verzeichnung fehlt im Bestand und kann nicht vorgelegt werden.
9,5 m (655 Urkunden; 6,5 m Akten und Rechnungen)
Bestand
Literatur: Jakob Rauch, Hans Becker: Geschichte des Antoniterhauses Roßdorf-Höchst, in: Archiv für mittelrheinische Kirchengeschichte 11 (1959), S. 76-159.
Hirzbach
Alzey
Unterliederbach
Frankfurt
Sulzbach b. Höchst
Zeilsheim
Marköbel
Würzburg
Neuenhain
Hochheim
Heldenbergen
Oberissigheim
Roßdorf bei Hanau
Höchst
Trier
Köln
Bruchköbel
Butterstädter Hof
Mainz
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 12:53 MESZ