Pfalzgraf Friedrich I. belehnt, auch in seiner Funktion als Vormund für Philipp, Pfalzgraf bei Rhein, Bernhard Herdan von Hofheim (Hofeheym) mit B...
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B 15 Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg)
Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg) >> 1436-1460
1450 August 4, Heidelberg
Ausfertigung, Pergament (28,5 x 43,5 cm), rundes, rotes Wachssiegel in brauner Siegelkapsel, an Pergamentstreifen anhängend, erhalten
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Heydelberg tercia feria post beati Petri Apostoli ad vincula anno domini millesimo quadringentesimo quinquagesimo
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Pfalzgraf Friedrich I. belehnt, auch in seiner Funktion als Vormund für Philipp, Pfalzgraf bei Rhein, Bernhard Herdan von Hofheim (Hofeheym) mit Burglehen zu Alzey (Altzey) und Oppenheim (Oppenheym), ausgenommen die kurpfälzischen Burgmänner und Rechte. Von dem Burglehen zu Alzey fallen im Dorf und der Gemarkung zu Mommenheim (Monnenheym) und von dem Burglehen zu Oppenheim fallen zu Gerolsheim (Geroltsheim) jährliche Gülten von zahlreichen genau beschriebenen Gütern und ihren Anrainern an.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (1) Altzer vnd oppenheimer burglehen so vff absterben hanßen kemerers der pfalz verfallen, vnd diether von kronberg[?] geliehen worden (2) besagent etliche gueter vnndt gefell zue monnenheim etc. von herrn friederichen pfaltzgraffen bey rhein als vormundt nahmen hern philipßen pfaltzgrauen vndt churfürstenß etc. Bernhardt herdan von hoffheim geliehen in anno 1450. (3) Repositura A schubladt 13 fasciculus D nro. 4 (4) 1450
Vermerke (Urkunde): Siegler: Pfalzgraf Friedrich I.
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: (1) Alzey (Altzey) (Lkr. Alzey-Worms, Rheinland-Pfalz) (2) Gerolsheim (Geroltsheim) (Lkr. Bad Dürkheim, Rheinland-Pfalz) (3) Harxheim (Hargxheim) (Lkr. Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz) (4) Heidelberg (Heydelberg) (Baden-Württemberg) (5) Hofheim (Hofeheym) (Stadt Lampertheim, Lkr. Bergstraße, Hessen[?]) (6) Mainz (Mentz) (Rheinland-Pfalz) (7) Lörzweiler (Lotzwilre) (Lkr. Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz) (8) Mommenheim (Monnenheim) (Lkr. Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz) (9) Oppenheim (Oppenheym) (Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz) Personen: (1) Friedrich I. der Siegreiche, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Bayern (2) Philipp der Aufrichtige, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Bayern, Erztruchsess (3) Herdan, Bernhard Anrainer: (1) Ingelheim (Ingelnheym), Philipp von (2) Geispitzheim (Geißspißheim), Peter von (3) Frau Margred (4) Brubach, Johann (5) Schönberg (Schonburg), Eberhart von (6) Basin, Henne (7) Speckenbrode Institutionen/Körperschaften: Anrainer: (1) Domherren (2) Herren von Liebfrauen (3) Herren von St. Alban (4) Herren von St. Johann (5) Frauen von St. Katherin (6) stillen Jugfrauen (7) Zimmermann, der Zinsempfänger: Kaplan von Mommenheim
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Pfalzgraf Friedrich I. belehnt, auch in seiner Funktion als Vormund für Philipp, Pfalzgraf bei Rhein, Bernhard Herdan von Hofheim (Hofeheym) mit Burglehen zu Alzey (Altzey) und Oppenheim (Oppenheym), ausgenommen die kurpfälzischen Burgmänner und Rechte. Von dem Burglehen zu Alzey fallen im Dorf und der Gemarkung zu Mommenheim (Monnenheym) und von dem Burglehen zu Oppenheim fallen zu Gerolsheim (Geroltsheim) jährliche Gülten von zahlreichen genau beschriebenen Gütern und ihren Anrainern an.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (1) Altzer vnd oppenheimer burglehen so vff absterben hanßen kemerers der pfalz verfallen, vnd diether von kronberg[?] geliehen worden (2) besagent etliche gueter vnndt gefell zue monnenheim etc. von herrn friederichen pfaltzgraffen bey rhein als vormundt nahmen hern philipßen pfaltzgrauen vndt churfürstenß etc. Bernhardt herdan von hoffheim geliehen in anno 1450. (3) Repositura A schubladt 13 fasciculus D nro. 4 (4) 1450
Vermerke (Urkunde): Siegler: Pfalzgraf Friedrich I.
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: (1) Alzey (Altzey) (Lkr. Alzey-Worms, Rheinland-Pfalz) (2) Gerolsheim (Geroltsheim) (Lkr. Bad Dürkheim, Rheinland-Pfalz) (3) Harxheim (Hargxheim) (Lkr. Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz) (4) Heidelberg (Heydelberg) (Baden-Württemberg) (5) Hofheim (Hofeheym) (Stadt Lampertheim, Lkr. Bergstraße, Hessen[?]) (6) Mainz (Mentz) (Rheinland-Pfalz) (7) Lörzweiler (Lotzwilre) (Lkr. Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz) (8) Mommenheim (Monnenheim) (Lkr. Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz) (9) Oppenheim (Oppenheym) (Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz) Personen: (1) Friedrich I. der Siegreiche, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Bayern (2) Philipp der Aufrichtige, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Bayern, Erztruchsess (3) Herdan, Bernhard Anrainer: (1) Ingelheim (Ingelnheym), Philipp von (2) Geispitzheim (Geißspißheim), Peter von (3) Frau Margred (4) Brubach, Johann (5) Schönberg (Schonburg), Eberhart von (6) Basin, Henne (7) Speckenbrode Institutionen/Körperschaften: Anrainer: (1) Domherren (2) Herren von Liebfrauen (3) Herren von St. Alban (4) Herren von St. Johann (5) Frauen von St. Katherin (6) stillen Jugfrauen (7) Zimmermann, der Zinsempfänger: Kaplan von Mommenheim
Burglehen Bezug zu: B 15, Nr. 259; B 15 Nr. 274; B 15 Nr. 298; B 15 Nr. 306; B 15 Nr. 391
#Kurpfalzurkunden
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Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.20252025, 00:41 MEZ
Namensnennung 4.0 International