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Konrad, Propst von Frauenbreitungen, Meisterin Katharina, Priorin
Katharina und der Konvent von Frauenbreitungen bekunden für sich und ihre
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1361-1370
1367 März 17
Ausfertigung, Pergament, zwei mit Pergamentstreifen angehängte Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Gegebin nach Christi geburte drizenhunderd jar yn dem syben und sechzegisten iar an sentte Gerdrude tage der heiligin juncvrowen
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Konrad, Propst von Frauenbreitungen, Meisterin Katharina, Priorin Katharina und der Konvent von Frauenbreitungen bekunden für sich und ihre Nachfolger, dass Heinrich Schrimpf (Schrimph) und dessen Ehefrau Rise (Ricze) für das Seelenheil ihrer Vorfahren, Erben und sich selbst eine Messe im Kloster Frauenbreitungen für 200 Pfund Heller gestiftet haben. Für diese Summe haben Heinrich und seine Ehefrau dem Kloster für 150 Pfund Heller zwei Hufen in Übelroda (Ubelderode) und für 50 Pfund Heller einen Hof in Allendorf (Aldendorf) sowie zwei Wiesen (agkern wisen) über der Brücke in Allendorf übergeben. Es besteht jederzeit für 200 Pfund Heller ein Rückkaufrecht, dem nicht widersprochen werden kann. Sollten Heinrich und seine Frau die Güter zu Lebzeiten nicht zurückkaufen, kann sie der Abt von Fulda oder das Kloster für 200 Pfund Heller einlösen. Sollten ein Rückkauf stattfinden oder die Güter eingelöst werden, soll der Erlös auf ewig für die Messe aufgewandt werden und dem, der die Messe liest, zugutekommen. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers 1, Avers 2)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Propst Konrad
Vermerke (Urkunde): Siegler: Konvent von Frauenbreitungen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.