Notariatsinstrument des Johann Wendelin Rüblin über die von Johann Tingler, Amtmann zu Schweinberg, Graf Heinrich von Castell im Schloss zu Remlingen vorgetragene Bitte des Grafen Ludwig von Löwenstein-Wertheim, dass Graf Heinrich in Sachen des Tagelöhners Jörg Müller aus Holzkirchhausen, der in Remlingen verhaftet und in Wertheim verhört wurde, von seiner Mitherrschaft Gebrauch machen möchte, damit das Verfahren weitergeführt werden könne. Darauf erwidert der Graf von Castell, dass er vom Recht, Gefangene aus der Zent Remlingen zum Verhör nach Wertheim zu führen, nichts wisse, weshalb er es bei altem Recht belassen und der Bitte nicht nachkommen wolle.
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Notariatsinstrument des Johann Wendelin Rüblin über die von Johann Tingler, Amtmann zu Schweinberg, Graf Heinrich von Castell im Schloss zu Remlingen vorgetragene Bitte des Grafen Ludwig von Löwenstein-Wertheim, dass Graf Heinrich in Sachen des Tagelöhners Jörg Müller aus Holzkirchhausen, der in Remlingen verhaftet und in Wertheim verhört wurde, von seiner Mitherrschaft Gebrauch machen möchte, damit das Verfahren weitergeführt werden könne. Darauf erwidert der Graf von Castell, dass er vom Recht, Gefangene aus der Zent Remlingen zum Verhör nach Wertheim zu führen, nichts wisse, weshalb er es bei altem Recht belassen und der Bitte nicht nachkommen wolle.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 101 Nr. 50/3
StAWt-G Rep. 50 Nr. 187
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 101 Urkunden, Nachträge aus Akten (UNA)
Urkunden, Nachträge aus Akten (UNA) >> 4. 1550-1599
1589 Mai 1 (a. St.)
38 x 49 cm (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Überlieferungsart: Ausfertigung
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Notarssignet des Johann Wendelin Rüblin
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Notarssignet des Johann Wendelin Rüblin
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ
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