Obsignation und Inventur nach dem Tod des Ludwig Strasser, Dekans und Pfarrers zu Schärding - Erbin wird seine Nichte Ursula Dobler, geb. Strasser, Tochter des verstorbenen Heizers Christoph Strasser und seiner Witwe Sara und Ehefrau des Bäckers Michael Dobler alle zu Graz.
Vollständigen Titel anzeigen
StAM, Pfleggericht Schärding A 8
BayHStA, GL Innviertel 100/89
StAM, Pfleggericht Schärding Pfleggericht Schärding
Pfleggericht Schärding >> 4. Akten
1642, 1655
Darin auch: Verzeichnis der Kirchherrn-Legate.
Akten
deutsch
Strasser, Ludwig, Pfarrer und Dekan zu Schärding (+ 1655)
Dobler, Ursula, geb. Strasser, Bäckersgattin Graz
Dobler, Michael, Bäcker zu Graz
Strasser, Christoph, Heizer zu Graz (+)
Strasser, Sara, Witwe des Christoph Strasser zu Graz
Graz (PB Graz, Steiermark), Bäcker
Schärding (PB Schärding, OÖ), Stadt, Pfarrer
Schärding (PB Schärding, OÖ), Stadt, Dekan
Pfarrer, Schärding, Ludwig Strasser
Dekan, Schärding, Ludwig Strasser
Bäcker, Graz, Michael Dobler
Heizer, Graz, Christoph Strasser
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
22.04.2025, 13:54 MESZ