Abt Werner [von Rosenegg] und der Konvent des Benediktinerklosters Reichenau ("in der Richen Owe") [Lkr. Konstanz] verkaufen den Knaben Walter und Johann, den Söhnen des Ulmer Bürgers Peter Ehinger des Älteren, als Leibgeding ihren Zehnt in Ulm hinter Schwaighofen ("Swaykouen") [Stadt Neu-Ulm]. Diesen Zehnt besitzen derzeit ihr Vater Peter Ehinger, sein Bruder Hartmann und dessen Tochter Margarete als Leibgeding. Nach deren Tod soll er dann an die Knaben fallen. Dafür hat ihr Vater Peter Ehinger dem Kloster 40 rheinische Gulden bezahlt. Diesem wird das Recht eingeräumt, den Zehnt anstatt den beiden Knaben seinen anderen Kindern oder beliebigen Personen als Leibgeding zu überlassen. Nach dem Tod der beiden Knaben oder der von Peter Ehinger bedachten Personen fällt der Zehnt aber wieder an das Kloster zurück, ohne dass dagegen irgendwelche Einwände erhoben werden können.