(Abt, Prior und Konvent des Klosters Reinhardsbrunn)
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E 76, Nr. 122 (Benutzungsort: Wernigerode)
E 76 (Benutzungsort: Wernigerode) Familie von Schenck (Gutsarchiv Flechtingen)
Familie von Schenck (Gutsarchiv Flechtingen) >> 02. Urkunden fremder Provenienz
1431 Februar 10
Urkunden
Inhalt: Wigel, Abt von Reinhardsbrunn ("Rynhartsborn"), Johannes von Smyre, Prior, Nikolaus von Lyna grasse, Kellner, Theodericus Wenczenberg, Kämmerer und Holzfürster, Guntherus Gerhard, Sangmeister, Heinricus Kulstete, Küster und der ganze Konvent des Klosters Reinhardsbrunn verkaufen Hartunge von Molsleuben, Bürger zu Erfurt 3 Talent Pfennige, 8 Schillingspfennige, 4 Hühner jährlichen Erbzinses an Fluren und Feldern zu Hopfgarten ("Hophgarten") [w Weimar], an Weingärten, Ortäckern und Hufen für 78 rheinischen Gulden und 20 alte Meissner Groschen, nämlich für je 1 Talent 23 rheinischen Gulden, wofür andere Zinsen zu Dornburg ("dornbch") für das Kloster gekauft worden sind. Völliger Verzicht des Klosters an allen Rechten. Die Zinsen sind zahlbar zu St. Andreastag. Zeugen: Ditherich Holzhusen, Offizial der Propstei und Domherr am Marienstift zu Erfurt.
Ort: o. O.
Siegelreste/-verluste: Siegel abgefallen
Überlieferungsform: Ausf.
Beschreibstoff: Pergament
Ort: o. O.
Siegelreste/-verluste: Siegel abgefallen
Überlieferungsform: Ausf.
Beschreibstoff: Pergament
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:28 MESZ