Staatliches Forstamt Welzheim (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, FL 605/76
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Untere Verwaltungsbehörden seit um 1945 >> Geschäftsbereich Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Umwelt >> Staatliche Forstämter 'neuer Ordnung' (ab 1902)
1902-2005 (Vorakten ab 1736)
Überlieferungsgeschichte
Das Staatliche Forstamt "neuer Ordnung" Welzheim ging 1902 aus dem Revieramt Welzheim des Forstamts "alter Ordnung" Schorndorf hervor. Der Bezirk des Forstamts dehnte sich 1975 auf Kosten der Amtsbezirke Lorch und Gschwend nach Osten aus. Mit der Reorganisation 1998 übernahm der Bezirk im Westen Gebietsteile des ehemaligen Forstamts Winnenden, nordwestliche Teile wurden aber auch an den Bezirk des Forstamts Backnang angetreten. Das Staatliche Forstamt Welzheim ist mit dem Jahr 2005 in der Forstverwaltung des Rems-Murr-Kreises aufgegangen.
Der vorliegende Bestand setzt sich zusammen aus Akten aus einer Provenienzbereinigung 1989 (Bü 1-6) und dem Zugang 1998/21 (Bü 7-74, Übernahme Dr. Nicole Bickhoff) und Zugang 2010/74 (Bü 75-176, Übernahme Dr. Kai Naumann).
Im Jahr 2011 wurden diesem Bestand von Heike Widmann aus Zugang 2011/81 eine Akte (Bü 177) provenienzmäßig zugeordnet.
Inhalt und Bewertung
Die Bestellnummern 1-6 wurden von Petra Schad und Dr. Nicole Bickhoff-Böttcher 1989 verzeichnet, die Nummern 7-176 von Torben Singer und Anna Spiesberger unter Anleitung von Dr. Kai Naumann im Jahr 2010. Die Verzeichnung von 2010 konnte sich gut ausgeführte Ablieferungslisten stützen, die für die Büschel 75-176 von Forstdirektor a.D. Wolfgang Häberle erstellt wurden. Insbesondere ist die in diesem Findmittel ausgeführte akribische Verzeichnung der Einrichtungsakten einzelner Gebietskörperschaften (Gliederungspunkt 8 B) Herrn Häberle zu danken. Die Übertragung der archivarisch überarbeiteten Ablieferungslisten in die Erschließungsdatenbank besorgte David-Christian Liebchen.
Das Staatliche Forstamt "neuer Ordnung" Welzheim ging 1902 aus dem Revieramt Welzheim des Forstamts "alter Ordnung" Schorndorf hervor. Der Bezirk des Forstamts dehnte sich 1975 auf Kosten der Amtsbezirke Lorch und Gschwend nach Osten aus. Mit der Reorganisation 1998 übernahm der Bezirk im Westen Gebietsteile des ehemaligen Forstamts Winnenden, nordwestliche Teile wurden aber auch an den Bezirk des Forstamts Backnang angetreten. Das Staatliche Forstamt Welzheim ist mit dem Jahr 2005 in der Forstverwaltung des Rems-Murr-Kreises aufgegangen.
Der vorliegende Bestand setzt sich zusammen aus Akten aus einer Provenienzbereinigung 1989 (Bü 1-6) und dem Zugang 1998/21 (Bü 7-74, Übernahme Dr. Nicole Bickhoff) und Zugang 2010/74 (Bü 75-176, Übernahme Dr. Kai Naumann).
Im Jahr 2011 wurden diesem Bestand von Heike Widmann aus Zugang 2011/81 eine Akte (Bü 177) provenienzmäßig zugeordnet.
Inhalt und Bewertung
Die Bestellnummern 1-6 wurden von Petra Schad und Dr. Nicole Bickhoff-Böttcher 1989 verzeichnet, die Nummern 7-176 von Torben Singer und Anna Spiesberger unter Anleitung von Dr. Kai Naumann im Jahr 2010. Die Verzeichnung von 2010 konnte sich gut ausgeführte Ablieferungslisten stützen, die für die Büschel 75-176 von Forstdirektor a.D. Wolfgang Häberle erstellt wurden. Insbesondere ist die in diesem Findmittel ausgeführte akribische Verzeichnung der Einrichtungsakten einzelner Gebietskörperschaften (Gliederungspunkt 8 B) Herrn Häberle zu danken. Die Übertragung der archivarisch überarbeiteten Ablieferungslisten in die Erschließungsdatenbank besorgte David-Christian Liebchen.
177 Büschel (11,7 lfd. m)
Bestand
Alfred Dehlinger: Württembergs Staatswesen in seiner geschichtlichen Entwicklung bis heute, Band I-2, Stuttgart 1951-1953 (insbes. §§ 351ff.).
Die Forstwirtschaft in Baden-Württemberg (= Schriftenreihe der Landesforstverwaltung B-W, Band 9), Stuttgart 1960, 3. Auflage 1976.
Dreißig Jahre Landesforstverwaltung Baden-Württemberg (= Schriftenreihe der Landesforstverwaltung B-W, Band 63), Stuttgart 1985.
Ferdinand Graner: Die Forstverwaltung Württembergs, Stuttgart 1910.
Claus Lischke, Über die Forstdirektion in Stuttgart nebst ihren Zugehörigkeiten. Bd. III: Forstamtsgruppe Alb. Hg. von der Forstdirektion Stuttgart, Stuttgart 2000.
Wilfried Ott: Die Entwicklung der Forstorganisation in Württemberg seit 1803 (= Schriftenreihe der Landesforstverwaltung B-W, Band 54), (Diss.) Freiburg 1979.
Helmut Rau/Helmut Brandl: Zwei Jahrhunderte Forstgeschichte Baden-Württemberg: von der Königlich-Württembergischen Forstdirektion zur Forstdirektion Stuttgart, Freiburg 2000.
Die Forstwirtschaft in Baden-Württemberg (= Schriftenreihe der Landesforstverwaltung B-W, Band 9), Stuttgart 1960, 3. Auflage 1976.
Dreißig Jahre Landesforstverwaltung Baden-Württemberg (= Schriftenreihe der Landesforstverwaltung B-W, Band 63), Stuttgart 1985.
Ferdinand Graner: Die Forstverwaltung Württembergs, Stuttgart 1910.
Claus Lischke, Über die Forstdirektion in Stuttgart nebst ihren Zugehörigkeiten. Bd. III: Forstamtsgruppe Alb. Hg. von der Forstdirektion Stuttgart, Stuttgart 2000.
Wilfried Ott: Die Entwicklung der Forstorganisation in Württemberg seit 1803 (= Schriftenreihe der Landesforstverwaltung B-W, Band 54), (Diss.) Freiburg 1979.
Helmut Rau/Helmut Brandl: Zwei Jahrhunderte Forstgeschichte Baden-Württemberg: von der Königlich-Württembergischen Forstdirektion zur Forstdirektion Stuttgart, Freiburg 2000.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ
Hierarchie
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