Kläger: Hermann Hartwig, Kaufmann und Bürger zu Hamburg, als curator bonorum des Andreas Röver in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Vincent Petersen, Magister, in Hamburg (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis; Impugnation der Zuschreibung eines Brauerbes am Cremon in einem Streit um die Haftung der Catharina Röver und ihres Stiefsohns Vincent Petersen für die Schulden ihres Stiefvaters, beziehungsweise Ehemanns Andreas Röver; Beklagten-Einrede der schon erledigten Sache
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Kläger: Hermann Hartwig, Kaufmann und Bürger zu Hamburg, als curator bonorum des Andreas Röver in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Vincent Petersen, Magister, in Hamburg (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis; Impugnation der Zuschreibung eines Brauerbes am Cremon in einem Streit um die Haftung der Catharina Röver und ihres Stiefsohns Vincent Petersen für die Schulden ihres Stiefvaters, beziehungsweise Ehemanns Andreas Röver; Beklagten-Einrede der schon erledigten Sache
211-2_R 54
R 4021
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> R
1663-1676(1676-1677)
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Johann Caspar Mockel. Beklagter: Dr. Christian Wilhelm Ditmar.- Instanzen: 1. (Niedergericht 1675). 2. (Obergericht 1676). 3. Reichskammergericht (1676-1677).- Darin: Obligation der Eheleute Röver für den Beklagten 1663; Aktenstücke aus anderen Prozessen der Parteien vor Hamburger Gerichten 1668-1676.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11315 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ