"Beschreibung deß Schloß und Sitzeß Bettenreiti, sambt darzuegehörigen, auch daselbst umbgelegnen Hof und Guetern, sambt Niderer Gerichtbarkheit, Ackher, Wisen, Velder, Holtzer, Vischwaser, Zins und Gülten und anderer Zuegehörden" (Außentitel, Bl. 10v)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, H 196 Bd. 3, 2
B
Ad. Num.45. Item Num.80
B 198 12d
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, H 196 Lagerbücher von Reichsstädten: Ravensburg
Lagerbücher von Reichsstädten: Ravensburg >> 1. Bände >> [Schloss und Dorf Bettenreute]
[um 1585/90]
Orte:
Bettenreute (Bettenreiti, -reite); Reute [bei Fronhofen]; Geratsreute (Geratsreite
N 1: Hinweis auf die hohe Obrigkeit, die Erzherzog Ferdinand von Österreich zusteht, Bl. 9r
N 2: Aufzählung der Verpfändungen des Besitzes um 1900 fl an Johann Christoph Tafinger, Stadtschreiber zu Ravensburg, um 1000 fl an Philipp Schuldthais, Bürgermeister zu Ravensburg, um 1400 fl an Gregorius Senner, Bürger und des Rats zu Ravensburg; diese Verpfändungen sollen durch Verkauf des Fleckens Einhart abgelöst werden, Bl. 9r-v
Einlage vor Bl. 5: Bedingungen zur Verleihung des Bau- oder Maierhofs in Bettenreute, den bisher der verstorbene Gregorius Lutperger innehatte, an den Leibeigenen Jacob Zembroth auf Lebenszeit, 24. Mai 1578, Abschrift mit Unterschrift des W[ilhelm] G[remlich] von Jungingen
Bettenreute (Bettenreiti, -reite); Reute [bei Fronhofen]; Geratsreute (Geratsreite
N 1: Hinweis auf die hohe Obrigkeit, die Erzherzog Ferdinand von Österreich zusteht, Bl. 9r
N 2: Aufzählung der Verpfändungen des Besitzes um 1900 fl an Johann Christoph Tafinger, Stadtschreiber zu Ravensburg, um 1000 fl an Philipp Schuldthais, Bürgermeister zu Ravensburg, um 1400 fl an Gregorius Senner, Bürger und des Rats zu Ravensburg; diese Verpfändungen sollen durch Verkauf des Fleckens Einhart abgelöst werden, Bl. 9r-v
Einlage vor Bl. 5: Bedingungen zur Verleihung des Bau- oder Maierhofs in Bettenreute, den bisher der verstorbene Gregorius Lutperger innehatte, an den Leibeigenen Jacob Zembroth auf Lebenszeit, 24. Mai 1578, Abschrift mit Unterschrift des W[ilhelm] G[remlich] von Jungingen
Reichsstadt Ravensburg (Verwahrungsprovenienz)
1 Heft, 10 Bl.
Quart (Höhe x Breite)
Amtsbücher, Register und Grundbücher
Genetische Stufe: Reinschrift
Schreiber/Renovator/Rechner: o. A.
Normformat: Quart
Schreiber/Renovator/Rechner: o. A.
Normformat: Quart
Bem.: Wie die Namen der Inhaber von Bauerngütern zeigen, ist das vorliegende Stück weder mit Bd. 3/1 noch mit Bd. 3/13 inhaltlich identisch (es fehlt zudem das Gut Klitzistobel), es ist vielmehr zwischen beiden als selbständige Beschreibung entstanden.
[Schloss und Dorf Bettenreute]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:28 MEZ
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