Johann Flade Dechant und das Kapitel zu S. Florin in Koblenz als Patrone zu Montabaur und Holler und somit auch der Filialkapelle zu Oberelbert gestatten der Gemeinde Arzheim, der die Kirchenglocken durch Brand und Raub entwendet sind, die zu Montabaur aufbewahrte Glocke U. L. Fr. aus der verwüsteten Kapelle zu Oberelbert (von allen Einwohnern dieses Ortes ist nur noch einer, Peter Clas, vorhanden, der zu Montabaur wohnt), von schönem, hellen Klange, etwa 3 oder 4 Ohm Weins schwer, eine Zeit lang zu ihrem Gebrauche zu entleihen. Revers der Gemeinde vom gleichen Datum ist transsumiert.
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Johann Flade Dechant und das Kapitel zu S. Florin in Koblenz als Patrone zu Montabaur und Holler und somit auch der Filialkapelle zu Oberelbert gestatten der Gemeinde Arzheim, der die Kirchenglocken durch Brand und Raub entwendet sind, die zu Montabaur aufbewahrte Glocke U. L. Fr. aus der verwüsteten Kapelle zu Oberelbert (von allen Einwohnern dieses Ortes ist nur noch einer, Peter Clas, vorhanden, der zu Montabaur wohnt), von schönem, hellen Klange, etwa 3 oder 4 Ohm Weins schwer, eine Zeit lang zu ihrem Gebrauche zu entleihen. Revers der Gemeinde vom gleichen Datum ist transsumiert.
116, U 216
116 Kurtrier: Amt Montabaur
Kurtrier: Amt Montabaur >> 1 Urkunden >> 1576-1650
1640 März 10
Original, Papier, Siegel des Kapitels
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: G. Samstag d. 10. März 1640
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:11 MESZ