Forderungen nach Kontributionsbefreiung im Land Kehdingen und in anderen Landesteilen Vol. II
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Rep. 5a, Nr. 2600
Rep. 5a Fach 164 Nr. 9 Bd. 2
NLA ST, Rep. 5a Schwedisches Regierungsarchiv
Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 15 Kontribution
1651-1670
Enthält: - Aktenstücke zu Forderungen von im Land Kehdingen Begüterten nach Kontributionsbefreiung ihrer Ländereien (1651-1666, mit Anlagen): Landrat Johann Albrecht von der Decken wegen seiner Länderei in Bruch im Kirchspiel Oederquart und vor allem wegen seiner Wischländerei im Kirchspiel Balje (1658-1666, mit Akten zum Tribunalsprozess der Einwohner des Hausmannsstandes im Freiburgischen Teil gegen Johann Albrecht von der Decken (siehe auch Rep. 28 Nr. 832 (http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v1195541) und Nr. 833 (http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v1195536))); Anthon Günther von der Decken wegen Ländereien im Freiburgischen Teil (1659); Landrat Claus Christian von der Decken zu Ritterhof wegen seiner Güter im Freiburgischen Teil (1652-1654); Dietrich Hermann von der Decken wegen seines Gutes in Hamelwörden (1658-1660, mit Verzeichnis der kontribuierenden adeligen Häuerlinge im Bützflethischen Teil); Claus von der Decken wegen seiner Länderei in Balje (1659); Christina von der Decken, geb. von Sangerhausen, Witwe des Claus von der Decken, wegen ihrer Länderei außendeichs bei Freiburg gelegen (Freiburger Sand)(1658-1659); Claus von der Decken wegen eines ritterfrei gekauften Hofes (1651); Abel Dorothea von der Decken, Witwe des Lübecker Domdekans Heinrich von der Decken, bzw. ihr Bruder Dietrich Hermann von der Decken als Vormund für deren Tochter wegen ihrer Güter im Freiburgischen Teil (1658-1662, mit Verzeichnis der Güter); Johann Albrecht von der Decken und andere Vormünder der Kinder des verstorbenen Otto Ernst von der Decken wegen Ländereien im Kirchspiel Freiburg (1660, mit Kaufbrief zwischen Anna Bremer, Witwe des Henrich Schwarte, und dem Stader Bürgermeister Claus von der Decken als Käufer von 1524); Dietrich Hermann von der Decken als Vormund für die Erben des Lübecker Domdekans Heinrich von der Decken wegen Gütern im Freiburgischen Teil (1658-1659, mit Verzeichnis) - Aktenstücke zu Forderungen nach Befreiungen von Personen aus anderen Landesteilen (1656-1670, mit Anlagen): Hinrich von Campen, Junker in Osterstade, wegen Befreiung von Personaldiensten von seinem Haus (1656); Lafrenz Lüders zu Warstade wegen Abnahme der Kontribution von verkauften Ländereien (1656-1658, mit Verzeichnis der verkauften Ländereien); die Brüder Johann Stuhr zu Osten und Hinrich Stuhr, Bürger in Stade, wegen Kontrubutionsbefreiung vom mütterlichen Anteil (1667-1670, mit Bericht zum Kontributionswesen im Kirchspiel Osten); Jürgen Siemens und dessen Ehefrau zu Nindorf in der Börde Lamstedt wegen Befreiung von Kontribution und anderen Pflichten (1666-1667); Johann Mügge, Bürger in Bremen, wegen Aufhebung des ihm in Beverstedt erteilten Gewerbeverbots (1660)
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1524
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1651
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1651
Die Digitalisate dieser Akte befinden sich unter der Signatur Rep. 5a Nr. 2599 (http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v7948412) (alte Archivsignatur Rep. 5a Fach 164 Nr. 9 Bd. 1).
Kontribution, Bremen-Verden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
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