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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 258 VI Statistisches Landesamt: Abteilung Landesbeschreibung
Statistisches Landesamt: Abteilung Landesbeschreibung >> 2. SPEZIALIA >> 2.49 OA Schorndorf >> 2.49.1 Erste Bearbeitung
1844, 1850
Enthält v.a.: Abschrift einer Urkunde des Grafen Eberhard [II.] d.J. von Württemberg, Stuttgart 1480 März 23 (?) ('domstag nach dem sonntag judica in der fasten (...)'): Morgengabe des Vogts zu Göppingen, Heinz von Zillenhart, für seine Ehefrau Hildegard Güß von Güssenburg u.a. aus Schulden des Grafen Eberhard an Zillenhart, Original 1844 als Vorsatzblatt in der Hofbibliothek Darmstadt, Kopie übermittelt von Bibliothekar Dr. Walther; Straßenbauinspektion Stuttgart zu Länge, Unterhaltskosten u.dgl. der Staatsstraßen im OA; Tabelle: Dunglegen/ Kandeln/ Mahl- u.a.- Gänge/ Straßen (Länge/ Breite/ Material usw.)/ gefährliche Steigen/ Steinbrücken/ Mühlbannrechte, je im OA; Schultheiß Palm aus Schorndorf zum Spital und Armenkasten; Diakon Frank aus Schorndorf über seinen Artikel in der Schwäbischen Chronik zur Restaurierung der [Stadtpfarr-] Kirche.
STB
1 Bü
Archivale
Frank; Diakon in Schorndorf, A
Güssen von Güssenburg; Hildegard
Palm; Schultheiß in Schorndorf, A
Walther; Dr., Hofbibliothekar in Darmstadt, A
Württemberg; Eberhard II. von, Graf
Zillenhart; Heinz von, Vogt zu Göppingen
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.