Notar Egidius Essich von Renningen beurkundet im Auftrag von Martin Decker, Kaplan und Notar der Kirche Konstanz, dem Martinus Martin den erbetenen Besitz der Pfarrei Seitingen (Sytingen), die durch Tod des letzten Inhabers Hieronymus Remi frei geworden war. Papst Alexander VI. hatte Martinus Martin bereits 1491 die Anwartschaft auf eines der von Sigismund Crutzer, Doktor beider Rechte und Propst der Kirche Konstanz, innegehabten Kanonikate oder Pfründen zugesprochen.
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Notar Egidius Essich von Renningen beurkundet im Auftrag von Martin Decker, Kaplan und Notar der Kirche Konstanz, dem Martinus Martin den erbetenen Besitz der Pfarrei Seitingen (Sytingen), die durch Tod des letzten Inhabers Hieronymus Remi frei geworden war. Papst Alexander VI. hatte Martinus Martin bereits 1491 die Anwartschaft auf eines der von Sigismund Crutzer, Doktor beider Rechte und Propst der Kirche Konstanz, innegehabten Kanonikate oder Pfründen zugesprochen.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 466 U 17
51 (16.Jh.), Kasten F ad Nr. 15 N° 1 (18. Jh.)
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 466 Konstanz, Fürstbistum: Urkunden der bischöflichen Behörden betr. württembergische Orte
Konstanz, Fürstbistum: Urkunden der bischöflichen Behörden betr. württembergische Orte >> Urkunden
1502 September 20
Urkunden
Lateinisch
Ausstellungsort: Konstanz
Zeugen: Ludwig Vergenhans, Doktor beider Rechte und Propst zu Stuttgart, Martin Schenk von Landau, Konrad Som von Memmingen, beide Laien.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: Instrumentum petitae et obtentae possessionis parochiae Seitingen abs domino Martino Martin 1502 (18. Jh.)
Zeugen: Ludwig Vergenhans, Doktor beider Rechte und Propst zu Stuttgart, Martin Schenk von Landau, Konrad Som von Memmingen, beide Laien.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: Instrumentum petitae et obtentae possessionis parochiae Seitingen abs domino Martino Martin 1502 (18. Jh.)
Decker, Martin; Kaplan und Notar
Essich, Egidius; Notar
Martin, Martinus
Remi, Hieronymus
Schenk, Martin
Som, Konrad
Konstanz KN
Landau abgeg. Burg bei Binzwangen, Ertingen BC
Landau in der Pfalz LD
Memmingen MM
Renningen BB
Seitingen : Seitingen-Oberflacht TUT; Pfarrei
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
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