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Schenkungen des Königs Mindaugaus von Litauen für den Deutschen Orden in Livland
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OBA I, Nr. 14 a-e. - OBrA, Nr. 13 a-e. - Livländische Sachen, Schieblade XI, Nr. 2. - Ordensfoliant F (fol. 1-4) und Etatsministerium 84b (fol. 5)
XX. HA, OBA Ordensbriefarchiv
Ordensbriefarchiv >> 02 Urkunden
1255 Okt. 1. - 1260 Dez. 31.
Enthält: - fol. 2r: König Mindaugas von Litauen schenkt dem Deutschen Orden in Livland das Land Selen. 1255 Oktober
- fol. 2r-2v: König Mindaugas von Litauen schenkt dem Deutschen Orden in Livland mehrere Landschaften, 1257
- fol. 2v-3r: König Mindaugas von Litauen bittet den Papst um Bestätigung der Schenkung des Landes Seelen an den Deutschen Orden in Livland. 1255 Oktober
- fol. 3r: Papst Alexander IV bestätigt die Schenkung des Landes Seelen an den Deutschen Orden in Livland durch Mindaugas von Litauen. [Viterbo. 1257 Juli 13], Extrakt.
- fol. 3r-3v: König Mindaugas von Litauen schenkt dem Deutschen Orden in Litauen das Gebiet Denowe, ausgenommen verschiedener Landschaften. 1259 id. aug. 1259 August 7
- fol. 3v-4r: König Mindaugas von Litauen schenkt dem Deutschen Orden in Livland sein ganzes Reich für den Fall seines unbeerbten Todes. 1260 in medio mensis junii. 1260 Mitte Juni.
Enthält auch:
- König Mindaugas von Litauen schenkt dem Deutschen Orden in Livland mehrere Landschaften. 1257, neuzeitliche Abschrift. Lateinisch.
5 Blatt
Archivale
Livländisches Urkundenbuch I/1, Nr. 284, 285, 308. - Preußisches Urkundenbuch I/2, Nr. 16, 39, 79, 106 - Joachim/Hubatsch, Regesta I/1, Nr. 21, 22, 26, 27, 28
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.