Kurfürst Karl Theodor, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Ober- und Niederbayern, Erztruchseß, derzeitiger Vikar am Rhein, in Schwaben und Franken, Herzog zu Jülich, Cleve und Berg, Landgraf zu Leuchtenberg, Fürst zu Mörs, Marquis zu Bergen op Zoom, Graf zu Veldenz, Schonheim, der Mark und Ravensberg, Herr zu Ravenstein konfirmiert die Witwe des am 3. April 1792 verstorbenen Freiherrn Friedrich Karl von Greiffenclau, Magdalena geborene von Horig als Vormünderin ihres 17 Monate alten Sohnes Karl Theodor und als Mit- und Ehrenvormund den Reichsgrafen Joseph von Spaur, nachdem beide ihre Vormundschaftspflichten durch den Agnaten am Reichsvikariatshofgericht von Faßendenn beschworen haben. Siegler: Aussteller.
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Kurfürst Karl Theodor, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Ober- und Niederbayern, Erztruchseß, derzeitiger Vikar am Rhein, in Schwaben und Franken, Herzog zu Jülich, Cleve und Berg, Landgraf zu Leuchtenberg, Fürst zu Mörs, Marquis zu Bergen op Zoom, Graf zu Veldenz, Schonheim, der Mark und Ravensberg, Herr zu Ravenstein konfirmiert die Witwe des am 3. April 1792 verstorbenen Freiherrn Friedrich Karl von Greiffenclau, Magdalena geborene von Horig als Vormünderin ihres 17 Monate alten Sohnes Karl Theodor und als Mit- und Ehrenvormund den Reichsgrafen Joseph von Spaur, nachdem beide ihre Vormundschaftspflichten durch den Agnaten am Reichsvikariatshofgericht von Faßendenn beschworen haben. Siegler: Aussteller.
121, U Greiffenclau 1792 Juni 15
121 Nassauische Territorien: Lehnsarchive
Nassauische Territorien: Lehnsarchive >> Urkunden >> 8 Anfangsbuchstabe G >> 8.19 Greiffenclau
1792 Juni 15
Ausfertigung, Pergament, eigenhändige Unterschrift des Kurfürsten, vidit Freiherr von Hertling; Ad Mandatum Serenißimi Domini Electoris Vicarii et Provisoris prorium Peter von Stamm m. p. des Reichsvikartiatssiegel abgefallen, nur noch die blau-weiße Seidenschnur vorhanden
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: München, den fünffzehenden Tag Monats Junius 1792
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:07 MESZ