Pläne und Zeichnungen betreffend Altwürttemberg aus der Zeit bis 1806 (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, N 200
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Karten, Pläne und Zeichnungen >> Pläne und Zeichnungen
16.-19. Jh. (20. Jh.)
Überlieferungsgeschichte
Unterlagen zumeist altwürttembergischer Provenienz (bis 1968 unter der Signatur A 61). Der Bestand wurde bereits im herzoglichen Archiv formiert, wie ein Repertorium "Bauacten und Risse" von 1795 (A 605 N 200) ausweist, und umfasste anscheinend sämtliche nicht in Aktenbeständen ruhenden Risse, Pläne und handgezeichneten Karten mit Ausnahme der Forstkarten (heute N 3), die ihren Platz bei den Forstlagerbüchern hatten. Erst nach 1937 wurden Land- und Flurkarten sowie der Nachlass Heinrich Schickhardt abgetrennt und zu Beständen mit eigener Signatur vereinigt (A 61 b und A 61 a bzw. heute N 1 und N 220).
Inhalt und Bewertung
Der verbliebene vorliegende Bestand ist gegliedert in: I. Hochbausachen und Ansichten einschließlich Befestigungen, II. Technische Werke und Wasserbausachen, die beide weiter unterteilt sind in: 1. Allgemeines, ohne (feststellbaren) örtlichen Bezug, 2. Einzelne Orte (in alphabetischer Folge).
Über die Festungen Hohenasperg, Hohenurach und vor allem Hohentwiel bietet der Bestand umfangreiche Unterlagen. Die in Verbindung mit Ämterkarten gezeichneten Ansichten württembergischer Amtsstädte von Georg Wilhelm Kleinsträttl stellen ebenfalls eine bedeutende Gruppe dar. Jeweils mehrere Zeichnungen und Pläne repräsentieren die Baumeister Georg Beer und Matthias Weiss. Neben den Plänen und Zeichnungen selbst finden sich häufig auch schriftliche Unterlagen wie Korrespondenzen mit Auftraggebern, Kostenüberschläge, Abrechnungen und Gutachten.
Die bekannten Kieserschen Ortsansichten aus dem späten 17. Jahrhundert gehören nicht zum vorliegenden Bestand. Sie bildeten jeweils einen Teil der Kieserschen Forstlagerbücher (in Bestand H 107), wurden jedoch aus konservatorischen Gründen herausgenommen und lagern seitdem getrennt. Nach dem Ortsalphabet geordnete Nachweise dieser Ansichten finden sich in der Fotokartei Ortsansichten (J 483/2).
Unterlagen zumeist altwürttembergischer Provenienz (bis 1968 unter der Signatur A 61). Der Bestand wurde bereits im herzoglichen Archiv formiert, wie ein Repertorium "Bauacten und Risse" von 1795 (A 605 N 200) ausweist, und umfasste anscheinend sämtliche nicht in Aktenbeständen ruhenden Risse, Pläne und handgezeichneten Karten mit Ausnahme der Forstkarten (heute N 3), die ihren Platz bei den Forstlagerbüchern hatten. Erst nach 1937 wurden Land- und Flurkarten sowie der Nachlass Heinrich Schickhardt abgetrennt und zu Beständen mit eigener Signatur vereinigt (A 61 b und A 61 a bzw. heute N 1 und N 220).
Inhalt und Bewertung
Der verbliebene vorliegende Bestand ist gegliedert in: I. Hochbausachen und Ansichten einschließlich Befestigungen, II. Technische Werke und Wasserbausachen, die beide weiter unterteilt sind in: 1. Allgemeines, ohne (feststellbaren) örtlichen Bezug, 2. Einzelne Orte (in alphabetischer Folge).
Über die Festungen Hohenasperg, Hohenurach und vor allem Hohentwiel bietet der Bestand umfangreiche Unterlagen. Die in Verbindung mit Ämterkarten gezeichneten Ansichten württembergischer Amtsstädte von Georg Wilhelm Kleinsträttl stellen ebenfalls eine bedeutende Gruppe dar. Jeweils mehrere Zeichnungen und Pläne repräsentieren die Baumeister Georg Beer und Matthias Weiss. Neben den Plänen und Zeichnungen selbst finden sich häufig auch schriftliche Unterlagen wie Korrespondenzen mit Auftraggebern, Kostenüberschläge, Abrechnungen und Gutachten.
Die bekannten Kieserschen Ortsansichten aus dem späten 17. Jahrhundert gehören nicht zum vorliegenden Bestand. Sie bildeten jeweils einen Teil der Kieserschen Forstlagerbücher (in Bestand H 107), wurden jedoch aus konservatorischen Gründen herausgenommen und lagern seitdem getrennt. Nach dem Ortsalphabet geordnete Nachweise dieser Ansichten finden sich in der Fotokartei Ortsansichten (J 483/2).
249 Verzeichnungseinheiten (ca. 750 bis 1000 Zeichnungen und sonstige Schriftstücke)
Bestand
Uhland, Robert: Georg Wilhelm Kleinsträttl, Hauptmann auf Hohenasperg, Zeichner und Kartograph. In: Festgabe für Ruthardt Oehme zur Vollendung des 65. Lebensjahrs. -Stuttgart : Kohlhammer, 1968. - S. 141-165 (Veröffentlichungen der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg / Bd. 46)
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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13.11.2025, 2:39 PM CET