Katzenelnbogen: Amt Katzenelnbogen (Bestand)
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302
Hessisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Gliederung >> Altes Reich >> Hessische Territorien >> Katzenelnbogen
Enthält: Urkunden 1327-1806
Akten 1532-1824, meist 18. Jh.: vorwiegend Adelsangelegenheiten, Kriegswesen, Steuern, Kirchensachen, Forstwesen, Berg- und Hüttensachen, Domänen und Regalien, Freiwillige Gerichtsbarkeit und Ortsakten
Gerichtsbuch 1542-1803
Rechnungen: Kirchspiels- und Amtsrechnungen 1627-1815, Rechnungen von Kirchen 1647 f., Gemeinden 1711 f., Eisenbergwerk und Hütte 1738 f. (mit Lücken)
Bestandsgeschichte: Vorwiegend aus Akten der Amtsregistraturen, auch von Braubach, und hessischer Zentralbehörden gebildeter Pertinenzbestand.
Geschichte des Bestandsbildners: Das seit 1479 hessische Kirchspiel Katzenelnbogen wurde 1643 mit dem Amt Braubach an Hessen-Eppstein-Braubach verpfändet. Es blieb so 1651 im Verband des Amtes Braubach bei Hessen-Darmstadt, das 1791 ein eigenes Amt Katzenelnbogen einrichtete. 1802 kam es an Nassau-Usingen. Es umfaßte: Katzenelnbogen, Allendorf, Klingelbach, Ebertshausen, Schönborn, Oberfischbach, Gutenacker und die Höfe Schauferts, Schellbüsch, Rödelsberg und Bärbach sowie seit 1770 aus dem Vierherrischen Mittel- und Niederfischbach und den Hof Bleidenbach.
Findmittel: Urkunden: Repertorium von Engelbert, 1963 (masch.)
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Findmittel: Akten: Repertorium von Hagemann, 1884/1885 (hs.), mit Nachtrag der Rechnungen von Gensicke 1982 (hs.)
Akten 1532-1824, meist 18. Jh.: vorwiegend Adelsangelegenheiten, Kriegswesen, Steuern, Kirchensachen, Forstwesen, Berg- und Hüttensachen, Domänen und Regalien, Freiwillige Gerichtsbarkeit und Ortsakten
Gerichtsbuch 1542-1803
Rechnungen: Kirchspiels- und Amtsrechnungen 1627-1815, Rechnungen von Kirchen 1647 f., Gemeinden 1711 f., Eisenbergwerk und Hütte 1738 f. (mit Lücken)
Bestandsgeschichte: Vorwiegend aus Akten der Amtsregistraturen, auch von Braubach, und hessischer Zentralbehörden gebildeter Pertinenzbestand.
Geschichte des Bestandsbildners: Das seit 1479 hessische Kirchspiel Katzenelnbogen wurde 1643 mit dem Amt Braubach an Hessen-Eppstein-Braubach verpfändet. Es blieb so 1651 im Verband des Amtes Braubach bei Hessen-Darmstadt, das 1791 ein eigenes Amt Katzenelnbogen einrichtete. 1802 kam es an Nassau-Usingen. Es umfaßte: Katzenelnbogen, Allendorf, Klingelbach, Ebertshausen, Schönborn, Oberfischbach, Gutenacker und die Höfe Schauferts, Schellbüsch, Rödelsberg und Bärbach sowie seit 1770 aus dem Vierherrischen Mittel- und Niederfischbach und den Hof Bleidenbach.
Findmittel: Urkunden: Repertorium von Engelbert, 1963 (masch.)
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Findmittel: Akten: Repertorium von Hagemann, 1884/1885 (hs.), mit Nachtrag der Rechnungen von Gensicke 1982 (hs.)
27,625 m (131 Urkunden; 26 m Akten)
Bestand
Literatur: Karl E. Demandt: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen. 1060–1486. 4 Bände. Wiesbaden 1953–1957 (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Nassau 11).
Literatur: Meinhard Sponheimer: Landesgeschichte der Niedergrafschaft Katzenelnbogen und der angrenzenden Ämter auf dem Einrich. Marburg 1932 (= Schriften des Instituts für geschichtliche Landeskunde von Hessen und Nassau, 11); S. 172-173.
Literatur: Meinhard Sponheimer: Landesgeschichte der Niedergrafschaft Katzenelnbogen und der angrenzenden Ämter auf dem Einrich. Marburg 1932 (= Schriften des Instituts für geschichtliche Landeskunde von Hessen und Nassau, 11); S. 172-173.
Rödelsberg
Braubach
Mittelfischbach
Schönborn
Bärbach
Hof Bleidenbach
Schellbüsch
Katzenelnbogen
Klingelbach
Oberfischbach
Ebertshausen
Hof Schauferts
Gutenacker
Allendorf bei Katzenelnbogen
Niederfischbach
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 12:53 MESZ