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A Rep. 210 Tabakhandlung F.W. Ermeler (Bestand)
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Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> A Bestände vor 1945 >> A 6 Unternehmen der Wirtschaft >> A 6.2 Unternehmen der privaten Wirtschaft
1712 - 1842
Vorwort: A Rep. 210 Tabakhandlung F.W. Ermeler
1. Firmengeschichte und Biographie
Ferdinand Wilhelm Ermeler wurde in Berlin als Sohn eines Stoffdruckers am 6. Februar 1784 geboren. Schon früh zeigte sich sein künstlerisches Interesse im Aneignen zeitgenössischer Literatur und der Beschäftigung mit der Bildenden Kunst. Er führte von 1805 bis 1809 Tagebuch, das nicht nur eine Beschreibung seiner persönlichen Entwicklung war, sondern auch eine Auseinandersetzung mit dem Zeitgeschehen. Während der Napoleonischen Kriege war sein Erbteil, das er bei seiner Volljährigkeit ausgezahlt bekommen hatte, auf einhundert Taler zusammengeschmolzen.
Er gründete 24jährig mit diesen einhundert Talern 1808 am Mühlendamm 12/13 in Berlin seine erste Tabakfabrik. Trotz der Besatzung in der Stadt verstand Ermeler es, das Unternehmen erfolgreich zu führen. Mit einem geschickten Werbefeldzug unter dem Motto „Wo kommt der beste Tabak her, merk auf, mein Freund, von Ermeler!“ überzeugte er die Berliner von seinem „Qualitätskraut“, wie er seinen Tabak selber nannte. So wurde er zum bedeutendsten Tabakfabrikanten und Exporteur der Stadt. 1818 bezog die Manufaktur das Haus Cölnischer Fischmarkt 6, für das Ermeler 9.000 Taler bezahlte. 1824 kaufte er vom Tabakfabrikanten J. H. Neumann das Wohnhaus Breite Straße 11 mit der dazugehörigen Tabakfabrik für 40. 000 Taler, was auf einen enormen Vermögenszuwachs hinweist. In den Jahren 1968/69 wurde das Wohnhaus in der Breiten Straße abgetragen und am Märkischen Ufer wieder aufgebaut. Das Gebäude wurde als „Ermelerhaus“ zu einer beliebten Gaststätte.
Die Kuraufenthalte in Italien nutzte er, um sich künstlerisch fortzubilden. Hierbei sind die Briefe, die er 1840/41 von dort schickte und später als Buch herausgab, ein Beleg für die Kunst- und Naturliebe des Unternehmers. Noch mit 75 Jahren malte er Aquarelle mit Berliner Ansichten. Wilhelm Ermeler unterstützte Künstler mit finanziellen Mitteln. In seinem Haus fanden Veranstaltungen mit Persönlichkeiten des Berliner Kulturlebens statt. Seine Nachkommen verkauften es an die Stadt Berlin, die es 1932 zu einem Museum machte. Er starb am 24. Juni 1866 in Berlin. Seine Grabstätte befindet sich auf dem Friedhof St. Petri-Luisenstadt in der Friedenstraße in Berlin-Friedrichshain im Feld SW, G4. Die 1938 erfolgte Umbenennung der Straßmannstraße im Bezirk Friedrichshain in Ermelerstraße ist 1947 rückgängig gemacht worden.
Das Landesarchiv Berlin erhielt die Dokumente im September 2014 von der Zentral- und Landesbibliothek Berlin.
2. Bestandsgeschichte
Der Bestand umfasst vier Akten (0,15 lfm) mit der Laufzeit 1712-1762 (18669, 1808-1842. Zwei Akten beinhalten Eintragungen der Gewinne und Verluste sowie Handel mit der Lotteriedirektion sowie Kaufleuten in Berlin, Fürstenwalde, Mannheim, Colberg, Potsdam, Züllichau. Vor allem sind die Berichte zu den jährlichen Inventuren im Monat Januar 1808-1842 hervorzuheben. Die dritte Akte ist die Hausakte zum Grundstück Breite Straße 11, die Dokumente der vorherigen Eigentümer zu Hypotheken, Gebühren und Taxen enthält.
Die Akten wurden mit der Software Augias.Archiv 8.3 verzeichnet und sind nun über die Findmittel Datenbank und Findbuch zugänglich.
Der Bestand wird wie folgt zitiert: A Rep. 210 Tabakhandlung Ermeler, Nr. ... .
3. Korrespondierende Bestände
A Pr.Br.Rep. 005 A - Stadtgericht Berlin Nr. 699 betr. Testament des Kaufmanns Ferdinand Wilhelm Ermeler und dessen Ehegattin, Henriette Wilhelmine Ermeler geb. Becherer (1840)
A Pr.Br.Rep. 030 - Polizeipräsidium Berlin Nr. 923 betr. Unterbringung der Mannschaften der Hauptfeuerwache im ehemaligen Hauptfeuerwachtgebäude Breite Straße 15 und Mietsverträge des Polizeipräsidiums mit Kommerzienrat F.W. Ermeler, Kaufmann Karl Lehmus, Brandinspektor Gerstenberg, Oberfeuermann Gürschner, Kaufmann Rudolf Hertzog, über Räume in diesem Haus (1851 - 1863)
A Rep. 002 - Magistrat der Stadt Berlin, Bürgerrechtsabteilung Nr. 93/ S. 52 betr. u.a. Bürgeraufnahmeprotokoll vom 22. April 1808 des Kaufmanns Wilhelm Ferdinand Ermeler (geb. 6.2.1784 in Berlin)
C Rep. 104-02 - Magistrat von Berlin, Stadtarchiv Berlin Nr. 712 betr. Räumliche Unterbringung des Stadtarchivs Berlin in den Objekten Behrenstraße, Ermeler-Haus und Marstall (1949 - 1981)
E Rep. 061-19 - Nachlass Familie Schoepplenberg Clevische Linie Nr. 39 betr. Genealogischer Kalen-der, Gedenk- und Tagebuch der Familien Schoepplenberg und Ermeler (1881)
E Rep. 061-19 - Nachlass Familie Schoepplenberg Clevische Linie Nr. 46 betr. genealogische Unterlagen zu den eingeheirateten Familien Ermeler, Schubert und deren Frauenfamilien (1949 - 1951)
E Rep. 061-19 - Nachlass Familie Schoepplenberg Clevische Linie Nr. 50 betr. Preisverzeichnisse der Kgl. Pr. Cigarren-, Rauch- und Schnupftabacks-Fabrik Wilhelm Ermeler & Comp. in Berlin (19. Jahrhundert)
F Rep. 250-01 - Ansichtensammlung von Gesamt- und Teilansichten Berlins, Gebäude, Denkmale und Ereignisdarstellungen Nr. B_028 betr. Ermeler-Haus, Breite Straße 11, Fassadenansicht (ca. 1900)
F Rep. 250-01 - Ansichtensammlung von Gesamt- und Teilansichten Berlins, Gebäude, Denkmale und Ereignisdarstellungen Nr. C_443 betr. Ermeler Haus, Breite Straße 11, Dekorative Innenansicht des Treppenhauses (1951)
F Rep. 250-03 - Allgemeine Porträt-Sammlung Nr. A_0180 betr. Ermeler, Wilhelm Ferdinand (1784-1866) Tabakwarengroßhändler (ohne Datum)
4. Literatur- und Quellenverzeichnis
Ebert, Marlies: Die Geschichte der Familie und Tabakfirma Ermeler. Bürgerliches und unternehmerisches Leben und Wirken im Berlin des 19. Jahrhunderts. In: Reiner Güntzer (Hrsg.): Jahrbuch Stiftung Stadtmuseum Berlin, Bd. VIII 2002. Henschel Verlag, Berlin 2003, S. 105–142. (Signatur: Zs 1112/2003).
Ermeler, Wilhelm: Briefe aus Italien : für meine Familie und deren Nachkommen als Geburtstagsgabe, als Privatdruck, Berlin 1861 (Signatur: 01303, Bio 793)
Berlin, 2014 Kerstin Bötticher
A Rep. 211 Kaufmann Theodor August Becherer
1. Biographie
Theodor August Becherer wurde 1732 in Spandau als Sohn des August Becherer geboren. Er wurde nach dem Bürgeraufnahmeprotokoll vom 29. April 1760 als Materialist Berliner Bürger.
Bürgeraufnahmeprotokoll vom 18. März 1809 (Becherer, Friedrich)
Der Königliche Geheime Oberhofbaurat und Eigentümer des Hauses Französische Straße 30 Friedrich Becherer ist vermutlich sein Sohn. Dieser erhielt am 18. März 1809 das Berliner Bürgerrecht.
Die Akte ist bereits im Stadtarchiv Berlin seit den 1950er Jahren verwahrt.
2. Bestandsbeschreibung
Der Bestand enthält eine Akte (0,15 lfm) mit der Laufzeit 1720-1775. Sie beinhaltet die Klagesachen des Kaufmann Theodor August Becherer. Im Einzelfall handelt es sich um die Klage gegen den Kaufmann und Seidenfabrikanten Johann Ernst Gotzkowsky vor dem Berliner Baugericht betr. die Gotzkowskyschen Häuser (1769-1770, 1774-1775), die Streitsache mit der Frau Kriegsrätin Jänichen (1747) und die Hypothekensache des Kriegsrates Friedrich Wilhelm Bäthke [Batcke] (1761).
Einige Schriftstücke sind in französischer Sprache. Die Akte wurde 1997 restauriert, das Originaldeckblatt fehlt. Nach dem Umzug des Archivs 2001 an den neuen Standort am Eichborndamm fand sich die Akte wieder an und wurde im März 2007 mit der Software Augias.Archiv 8.1. verzeichnet. Da das Deckblatt nicht mehr vorhanden ist, ist eine Einordnung dieser Akte schwierig.
Eine zweite Akte, betr. die Klagesache des Becherer gegen den Kaufmann Gotzkowsky fand sich im Bestand der Gewerbedeputation an und wurde nun hierher zugeordnet.
3. Korrespondierende Bestände
A Rep. 002 - Register - Magistrat der Stadt Berlin, Namensregister der Bürgerprotokollbücher
Nr. 76 / S. 116 betr. Bürgeraufnahmeprotokoll vom 29. April 1760: Becherer, Theodor August
(Materialist, geb. in Spandau 28 Jahre alt, Vater: August) (1760)
A Rep. 002 - Register - Magistrat der Stadt Berlin, Namensregister der Bürgerprotokollbücher
Nr. 85 / S. 453 betr. Bürgeraufnahmeprotokoll vom 13. Dezember 1798 (Becherer, Johann Gabriel
Peitschenfabrikant, geb. in Taucha bei Leipzig 42 Jahre alt, Vater: Jakob) (1798)
A Rep. 002 - Register - Magistrat der Stadt Berlin, Namensregister der Bürgerprotokollbücher
Nr. 93 / S. 208 betr. Bürgeraufnahmeprotokoll vom 18. März 1809 (Becherer, Friedrich
Königlicher Geh. Oberhofbaurat, Eigentümer des Hauses Französische Straße 30) (1809)
A Rep. 311 - Kreisgericht Spandau Nr. 662 betr. Testament der Christine Charlotte Becherer geb. Rosch verehelichte Schönfärber aus Spandau (1770)
A Pr.Br.Rep. 005 A - Stadtgericht Berlin Nr. Nr. 699 betr. Testament des Kaufmanns Ferdinand Wilhelm Ermeler und dessen Ehegattin, Henriette Wilhelmine Ermeler geb. Becherer (1840)
A Pr.Br.Rep. 005 A - Stadtgericht Berlin Nr. 912 betr. Testament der Ehefrau des Inhabers der Schumannschen Porzellan-Fabrik Catharine Emmeline Printz geb. Becherer (1841)
A Pr.Br.Rep. 005 A - Stadtgericht Berlin Nr. 1262 betr. Testament des Malers Franz Friedrich O ' Brien und dessen Ehefrau, Louise Wilhelmine Gertrude O ' Brien geb. Becherer (1842 - 1899)
A Pr.Br.Rep. 042 (Karten) - Preußische Bau- und Finanzdirektion (Plankammer) Nr. Nr. 1806 betr. [Mohrenstraßenbrücke mit Kolonade], Enthält: Heute Teil der Grundstücke Mohrenstr. 36-37 und 40-41.- Titelblatt mit Blattverzeichnis und Nachweis der am Bau Beteiligten.- Lageplan (Bl. 1), Grundriß mit Eigentümernachweis und Teilansicht (Bl. 2), Querschnitt (Bl. 3), Schnitte zum Brückenbogen (Bl. 4-5), Grundriß und Fassadenansicht eines Gartenhauses heutige Mohrenstr. 36 (vgl. Nr. 1807; Bl. 6-7), seitliche Schablonen von Gesimsen (Bl. 8), 2 Varianten Grundriß und Ansicht vom Hofgebäude von Herrn W. Kreuz, heute Mohrenstr. 40-41 (vgl. Nr. 1807; Bl. 9)., 10 Bl. kol. Hz. auf Leinen (außer Bl. 2).- [Carl Gotthard] Langhans (Bl. 1). - Angaben Titelblatt: Becherer - Oberbaurat; Lessing - Bauinspektor der Oberbaudeputation; Mehlin - Kondukteur; Kneisel, Hintze, Wegener - Maurermeister; Otto, Kichler - Zimmermeister; Wimmel, Hoffarner - Steinmetzmeister. (Juni 1787, 29. März 1788)
F Rep. 250-01 - Ansichtensammlung von Gesamt- und Teilansichten Berlins, Gebäude, Denkmale und Ereignisdarstellungen Nr. C_154 betr. Börse, Fassadenansicht zum Börsengebäude im Lustgarten in Berlin (Alt-Kölln - am Lustgarten, an der Pomeranzenbrücke) Die neue Börse wurde in der Zeit von 1801-1802 nach einem Entwurf von Christoph Friedrich Becherer erbaut und 1805 eingeweiht. In dieser Weise bestand die Börse am Lustgarten bis zur Erweiterung des Gebäudes im Jahre 1838. Doch bald erwies sich das Gebäude abermals zu klein, so dass es 1863 zu einem Neubau eines Börsengebäudes in der Burgstraße kam. Das Börsengebäude im Lustgarten wurde 1893 abgerissen. [um 1805]
F Rep. 250-01 - Ansichtensammlung von Gesamt- und Teilansichten Berlins, Gebäude, Denkmale und Ereignisdarstellungen Nr. C_194 betr. Landhaus Becherer am Tiergarten, Blick auf das Landhaus des Oberhofbaurats Becherer in der Tiergartenstraße 4 A. Im Vordergrund ist eine kleine Parkanlage an-gelegt. Die Kuppel des Hauses wurde aus Bohlenbindern konstruiert. (1796)
4. Literatur
Bödicker, Johann: Schöne Farbe eines Christen, beym Begräbniß: Leichenpredigt auf Johann Becherer, Bürger und Schönfärber zu Spandow am 27.04.1686.- Liebpert 1686. (Signatur: Kult 272)
Berlin, November 2015/Juni 2016 Kerstin Bötticher
Bestand
Verwandte Verzeichnungseinheiten: A Pr.Br.Rep. 005 A - Stadtgericht Berlin Nr. 699 betr. Testament des Kaufmanns Ferdinand Wilhelm Ermeler und dessen Ehegattin, Henriette Wilhelmine Ermeler geb. Becherer (1840)
A Pr.Br.Rep. 030 - Polizeipräsidium Berlin Nr. 923 betr. Unterbringung der Mannschaften der Hauptfeuerwache im ehemaligen Hauptfeuerwachtgebäude Breite Straße 15 und Mietsverträge des Polizeipräsidiums mit Kommerzienrat F.W. Ermeler, Kaufmann Karl Lehmus, Brandinspektor Gerstenberg, Oberfeuermann Gürschner, Kaufmann Rudolf Hertzog, über Räume in diesem Haus (1851 - 1863)
A Rep. 002 - Magistrat der Stadt Berlin, Bürgerrechtsabteilung Nr. 93/ S. 52 betr. u.a. Bürgeraufnahmeprotokoll vom 22. April 1808 des Kaufmanns Wilhelm Ferdinand Ermeler (geb. 6.2.1784 in Berlin)
C Rep. 104-02 - Magistrat von Berlin, Stadtarchiv Berlin Nr. 712 betr. Räumliche Unterbringung des Stadtarchivs Berlin in den Objekten Behrenstraße, Ermeler-Haus und Marstall (1949 - 1981)
E Rep. 061-19 - Nachlass Familie Schoepplenberg Clevische Linie Nr. 39 betr. Genealogischer Kalen-der, Gedenk- und Tagebuch der Familien Schoepplenberg und Ermeler (1881)
E Rep. 061-19 - Nachlass Familie Schoepplenberg Clevische Linie Nr. 46 betr. genealogische Unterlagen zu den eingeheirateten Familien Ermeler, Schubert und deren Frauenfamilien (1949 - 1951)
E Rep. 061-19 - Nachlass Familie Schoepplenberg Clevische Linie Nr. 50 betr. Preisverzeichnisse der Kgl. Pr. Cigarren-, Rauch- und Schnupftabacks-Fabrik Wilhelm Ermeler & Comp. in Berlin (19. Jahrhundert)
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
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