Anstöße: Otto Mörike erzählt aus seinem Leben
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 30/011 A170081/104
TK100
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 30/011 KZ-Gedenkstätteninitiative Leonberg e.V.
KZ-Gedenkstätteninitiative Leonberg e.V. >> Röhm, Eberhard >> Zur Geschichte der Kirchen und deren Stellung zur Judenverfolgung unter der Herrschaft des Nationalsozialismus
1978
SDR-Hörfunksendung "Anstöße": Otto Mörike erzählt aus seinem Leben
Gespräch von Sibylle Krause-Burger mit Otto Mörike (* 07.04.1897 Dürrwangen - ¿ 09.07.1978 Schorndorf) über seine Jugend und Schulzeit in Ruit und Esslingen; über seinen Vater; Seminar in Maulbronn und Blaubeuren; Kriegsfreiwilliger zum Heer 1915-1918 in Frankreich; Vorbild Adolf Schlatter; 1919-1922 Theologiestudium in Tübingen, anschließend diakonisches Praktikum in Bethel; Vikar in Holzgerlingen, Schramberg und Stuttgart-Ostheim; 1925 erste ständige Pfarrstelle in Berglen-Oppelsbohm; 1926 Heirat mit Gertrud Lörcher; März 1933 Kirchenkampf in Oppelsbohm, Anfang Faszination an der Volksgemeinschaft, kirchlicher und politischer Gegner des Nationalsozialismus, Nazi-Spitzel während des Gottesdienstes, Kampf gegen die "Deutschen Christen", Androhung der Strafversetzung; 1935 Stadtpfarrer in Kirchheim unter Teck, Wirbel um seine Predigten, 1938 anlässlich einer Wahl von SA-Leuten überfallen, Inhaftierung, Redeverbot; 1939 Pfarrer in Dornhan, in Esslingen-Süd und schließlich in Flacht-Weissach, Gerichtsverhandlung in Kirchheim unter Teck wegen einer Predigt; 1943 Beherbung eines jüdischen Ehepaars in Flacht, Weiterreichung von Juden von Pfarrhaus zu Pfarrhaus in Württemberg, Anmerkungen von Gertrud Mörike.
Gespräch von Sibylle Krause-Burger mit Otto Mörike (* 07.04.1897 Dürrwangen - ¿ 09.07.1978 Schorndorf) über seine Jugend und Schulzeit in Ruit und Esslingen; über seinen Vater; Seminar in Maulbronn und Blaubeuren; Kriegsfreiwilliger zum Heer 1915-1918 in Frankreich; Vorbild Adolf Schlatter; 1919-1922 Theologiestudium in Tübingen, anschließend diakonisches Praktikum in Bethel; Vikar in Holzgerlingen, Schramberg und Stuttgart-Ostheim; 1925 erste ständige Pfarrstelle in Berglen-Oppelsbohm; 1926 Heirat mit Gertrud Lörcher; März 1933 Kirchenkampf in Oppelsbohm, Anfang Faszination an der Volksgemeinschaft, kirchlicher und politischer Gegner des Nationalsozialismus, Nazi-Spitzel während des Gottesdienstes, Kampf gegen die "Deutschen Christen", Androhung der Strafversetzung; 1935 Stadtpfarrer in Kirchheim unter Teck, Wirbel um seine Predigten, 1938 anlässlich einer Wahl von SA-Leuten überfallen, Inhaftierung, Redeverbot; 1939 Pfarrer in Dornhan, in Esslingen-Süd und schließlich in Flacht-Weissach, Gerichtsverhandlung in Kirchheim unter Teck wegen einer Predigt; 1943 Beherbung eines jüdischen Ehepaars in Flacht, Weiterreichung von Juden von Pfarrhaus zu Pfarrhaus in Württemberg, Anmerkungen von Gertrud Mörike.
0'51
Kompaktkassette (Höhe x Breite)
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: KZ-Gedenkstätteninitiative Leonberg e.V.
Kompaktkassette gehört Eberhard Röhm, Leonberg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ
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