Peter von Grumbach und seine Ehefrau Gertrud verkaufen Abt Gerhard [Klinkhart], Prior und Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg einen jährlichen Zins von 2 Pfund Heller Würzburger Währung. Der Zins, den bisher das Kloster zu entrichten hatte, war bei der Teilung des väterlichen Erbes an Peter von Grumbach gefallen. Die Verkäufer haben dafür von den Käufern 50 Pfund Heller erhalten. Sie verzichten daher auf alle ihre Rechte an dem Zins und übernehmen die Gewährleistung für den Verkauf. Auf ihre Bitte siegelt der Edelknecht Johannes Zobel von Giebelstadt mit. Der geben ist 1412 an dem nesten samstag nach sante Veicze tag des heiligen merterers. Aussteller: Peter und Gertrud von Grumbach. Empfänger: Kloster St. Stephan
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Peter von Grumbach und seine Ehefrau Gertrud verkaufen Abt Gerhard [Klinkhart], Prior und Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg einen jährlichen Zins von 2 Pfund Heller Würzburger Währung. Der Zins, den bisher das Kloster zu entrichten hatte, war bei der Teilung des väterlichen Erbes an Peter von Grumbach gefallen. Die Verkäufer haben dafür von den Käufern 50 Pfund Heller erhalten. Sie verzichten daher auf alle ihre Rechte an dem Zins und übernehmen die Gewährleistung für den Verkauf. Auf ihre Bitte siegelt der Edelknecht Johannes Zobel von Giebelstadt mit. Der geben ist 1412 an dem nesten samstag nach sante Veicze tag des heiligen merterers. Aussteller: Peter und Gertrud von Grumbach. Empfänger: Kloster St. Stephan
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 302
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 75 / 187
Registratursignatur/AZ: 37 (16. Jh.); 213 (18. Jh.); K iii (18. Jh.); Ge x 51 (18. Jh.); L 4 D 5 N 19 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1412 Juni 18
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: siehe Feld: Äußere Beschreibung
Überlieferung: Original
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 563 S. 229f. Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 463
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (15. u. 16./17. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Peter von Grumbach; an Pergamentstreifen anhängend, gut erhalten S 2: Gertrud von Grumbach; an Pergamentstreifen anhängend, leicht besch. S 3: Johannes Zobel; an Pergamentstreifen anhängend, stark besch.
Überlieferung: Original
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 563 S. 229f. Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 463
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (15. u. 16./17. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Peter von Grumbach; an Pergamentstreifen anhängend, gut erhalten S 2: Gertrud von Grumbach; an Pergamentstreifen anhängend, leicht besch. S 3: Johannes Zobel; an Pergamentstreifen anhängend, stark besch.
Grumbach, Peter von
Grumbach, Gertrud von
Klinkhart, Gerhard, Würzburg, Kloster St. Stephan, Abt
Zobel von Giebelstadt, Johannes
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Abt
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Prior
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Konvent
Würzburg, Währung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:55 MESZ
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