Johann Erzbischof zu Trier, Wilhelm Landgraf zu Hessen, Johann Graf zu Nassau, Vianden und Diez und Gottfried Herr zu Eppstein, Münzenberg, Graf zu Diez, einigen sich, ihre Irrungen in den Herrschaften Limburg und Molsberg und in der Grafschaft Diez durch Ludwig Herrn zu Isenburg, Graf zu Büdingen, Philips Graf zu Solms, Herrn zu Münzenberg, am 20. März 1492 (uff dinstag nach Reminiscere) morgens um 7 Uhr zu Limburg im Rathaus verhören und vor dem 24. Juni 1492 (sant Johanstag baptisten mitsommers) entscheiden zu lassen.
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Johann Erzbischof zu Trier, Wilhelm Landgraf zu Hessen, Johann Graf zu Nassau, Vianden und Diez und Gottfried Herr zu Eppstein, Münzenberg, Graf zu Diez, einigen sich, ihre Irrungen in den Herrschaften Limburg und Molsberg und in der Grafschaft Diez durch Ludwig Herrn zu Isenburg, Graf zu Büdingen, Philips Graf zu Solms, Herrn zu Münzenberg, am 20. März 1492 (uff dinstag nach Reminiscere) morgens um 7 Uhr zu Limburg im Rathaus verhören und vor dem 24. Juni 1492 (sant Johanstag baptisten mitsommers) entscheiden zu lassen.
170 I, U 2133
170 I Nassau-Oranien: Urkunden
Nassau-Oranien: Urkunden >> 15. Jahrhundert >> 1476-1499 >> 1491
1491 Oktober 16
Ausfertigung, Pergament, 4 Siegel an Presseln, Abt. 170 Urkunde 2133
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: uff sant Gallentag 1491
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Abschrift um 1600 und 18. Jh. Abt. 170 II; Abschrift 18. Jh. Abt. 1008 a Nr. 3. Abschrift um 1600 Abt. 171 Nr. D 751
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:08 MESZ