Markgraf Albrecht zu Brandenburg verleiht an den Kammerregistrator Melchior Henniges als Bevollmächtigten des Grafen Ott Friderich von Herberstein als Kanzleimannlehen die im Amt Burgthann gelegene Wiese w. o., welche dieser von den Söhnen des Landschreibers Johann Georg Korn, nämlich Hans Lorenz (bevormundet) und Georg Christoff, mit Kaufbrief vom 11. März 1660 um 200 Reichstaler erworben hat. Siegel: Sekretsiegel des Markgrafen (schwer beschädigt in defektem Kapselboden)
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Markgraf Albrecht zu Brandenburg verleiht an den Kammerregistrator Melchior Henniges als Bevollmächtigten des Grafen Ott Friderich von Herberstein als Kanzleimannlehen die im Amt Burgthann gelegene Wiese w. o., welche dieser von den Söhnen des Landschreibers Johann Georg Korn, nämlich Hans Lorenz (bevormundet) und Georg Christoff, mit Kaufbrief vom 11. März 1660 um 200 Reichstaler erworben hat. Siegel: Sekretsiegel des Markgrafen (schwer beschädigt in defektem Kapselboden)
E 20 Nr. U 8
E 20 Familienarchiv von Scheurl/Schwarzenbruck
Familienarchiv von Scheurl/Schwarzenbruck
16.09.1661
Umfang/Beschreibung: 1 Perg.-Urk.
Archivale
Indexbegriff Person: Brandenburg, Albrecht zu
Indexbegriff Person: Henniges, Melchior
Indexbegriff Person: Herberstein, Ott Friderich von
Indexbegriff Person: Korn, Georg Christoff
Indexbegriff Person: Korn, Hans Lorenz
Indexbegriff Person: Korn, Johann Georg
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: 1.4.1 Brandenburger Lehen (Wiese bei Rummelsberg)
Indexbegriff Person: Henniges, Melchior
Indexbegriff Person: Herberstein, Ott Friderich von
Indexbegriff Person: Korn, Georg Christoff
Indexbegriff Person: Korn, Hans Lorenz
Indexbegriff Person: Korn, Johann Georg
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: 1.4.1 Brandenburger Lehen (Wiese bei Rummelsberg)
Burgthann
Rummelsberg
Wiese
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2026, 13:00 MESZ