Der Ulmer Bürger Erasmus Neithardt verkauft Klaus Bayer von Pfuhl ("Pfu/o/l") [Stadt Neu-Ulm] eine Selde in Pfuhl zwischen dem Haus des Kaspar Städelin und der Kirchstraße, die bisher Georg von Pfuhl bewirtschaftet, ihm aber nun aufgegeben hat. Davon gefällt dem Klarissenkloster Söflingen ("So/e/fflingen") [Stadt Ulm] ein jährlicher Erstzins von 3,5 Schilling Heller und 2 Herbsthühnern und der Witwe des Jodok ("Jos") Ströler ein Afterzins von 1 rheinischen Gulden, der gegen Zahlung von 20 Gulden abgelöst werden kann. Außerdem steht davon Erasmus Neithardt ein Afterzins in Höhe von 0,75 rheinischen Gulden zu, der mit 15 Gulden abgelöst werden kann. Dafür hat ihm Klaus Bayer seine Rechte an einer Selde in Pfuhl zwischen den Selden des Leonhart Hitzler und des Swantzklaus übergeben, von der Erasmus Neithardt bisher ein Erstzins in Höhe von 1 Gulden 3 Schilling und 4 Heller sowie 2 Herbsthühnern zustand.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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