Arnold von Tarant ("Arnoldus dictus Tharand") verkauft Abt und Konvent zu Weingarten für 20 Mark Silber seinen Hof ("curiam") genannt der Uscher(n)hof (Usserhof=Außerhof), gelegen beim Hof ("curtis") genannt Forsthof ("Vorsthof"), den er um einen jährlichen Zins von 5 lb kleiner Veroneser vom Kloster zu Lehen ("feodali beneficio") hat.
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I U 1
B 522 I U 03
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I >> Urkunden
1280 November 12 (ii idus Novembris)
19,2 x 26,3 (Höhe x Breite)
Urkunden
Lateinisch
Schaden: Pergament fleckig
Ausstellungsort: bei Meran ("apud Meran")
Aussteller: Arnold von Tarant ("Arnoldus dictus Tharand")
Empfänger: Abt und Konvent zu Weingarten
Zeugen: Ritter Bertold von Tarant, Bruder des Ausstellers, Ulrich von Braunsberg ("Brunsperg") und Sohn Konrad, Ulrich Ainech von Braunsberg, Brüder Bertold und Swigger von Burg ("Burch"), Konrad von Vaelraine (=Vallrayer Hof), Heinrich gen. Engil von Altdorf
Siegler: Meinrad Graf von Tirol und Görz, Bertold von Tarant, Bruder des Ausstellers, Bertold von Braunsberg, Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 4 S., abg.
Vermerke: Rückvermerke: "Usserhof prope Fors[t]hof emit[ur] a monast[er]io", "Usserhofe koff brieff"
Ausstellungsort: bei Meran ("apud Meran")
Aussteller: Arnold von Tarant ("Arnoldus dictus Tharand")
Empfänger: Abt und Konvent zu Weingarten
Zeugen: Ritter Bertold von Tarant, Bruder des Ausstellers, Ulrich von Braunsberg ("Brunsperg") und Sohn Konrad, Ulrich Ainech von Braunsberg, Brüder Bertold und Swigger von Burg ("Burch"), Konrad von Vaelraine (=Vallrayer Hof), Heinrich gen. Engil von Altdorf
Siegler: Meinrad Graf von Tirol und Görz, Bertold von Tarant, Bruder des Ausstellers, Bertold von Braunsberg, Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 4 S., abg.
Vermerke: Rückvermerke: "Usserhof prope Fors[t]hof emit[ur] a monast[er]io", "Usserhofe koff brieff"
Ainech, Ulrich
Braunsberg, Konrad von
Braunsberg, Ulrich Ainech von
Braunsberg, Ulrich von
Burg, Bertold von
Burg, Swigger von
Engil, Heinrich
Görz-Tirol, Meinhard IV./II. Graf von
Tarant, Arnold von
Tarant, Bertold von
Vaelraine, Konrad von
Altdorf = Weingarten RV; Einwohner
Außerhof : St. Pankraz, Ultental, Südtirol [I]
Braunsberg : Lana, Südtirol [I]
Forsthof : Lana, Südtirol [I]
Meran, Südtirol [I]
Usserhof : Lana, Südtirol [I]
Usserhof = Außerhof : St. Pankraz, Ultental, Südtirol [I]
Vaelraine = Vallreyer Hof : Naturns, Südtirol [I]
Vallrayer Hof : Naturns, Südtirol [I]
Weingarten RV; Kloster, Abt und Konvent
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ
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