7/6 [Nr. 23,2]: Streitigkeiten der Eva Regina Kurrer, Witwe des Lic. iur. Bm. Johann Adam Kurrer, des Jakob Balthasar Simonius, Chirurgus iuratus, und der Witwe Cotta mit Friedrich Wilhelm Moritz Reysich, des Rats und Handelsmann, wegen eines Sommerhauses am Hof des Martinianum.
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(Neusch. Nr. 97)
UAT 7/ Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II)
Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II) >> 5. Baustreitigkeiten, Untergangssachen (1507-1789) >> Baustreitigkeiten, Untergangssachen
1721
Enthält: Bl. 212-213v: Prof. Ernst Theoph. Majer Crusianus (nur Us. e.)., dec. fac. iur., und Christoph Friedr. Schmalkalder, Sekr., an den Rektor, Tübingen 27.3.1721: Reysich will die Scheuer einen Stock höher, gegen den Hof des Neuen Baus eine Stube mit vergittertem Fenster an der Ecke gegen Jak. Balth. Simonius ein vergittertes Luftloch (4x4 Schuh, 6 Schuh über dem Boden) bauen und verlangt, dass der Speisemeister des Stipendium Martiniani mit seinem Brennholz 1 1/2 Schuh Abstand hält oder die Scheuer mit Brettern vor Beschädigung schützt. Die Bürgermeisterwitwe (Eva Regina) Kurrer sieht die Erhöhung der Scheuer ungern. H. Simonius möchte Schweinestall und Miste im Hof des Stipendium entfernt haben. Hd. von Christoph Friedr. Schmalkalder
Akte
Baustreitigkeiten, Untergangssachen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:43 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
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- Bc Verwaltungsorgane (Universitätsverwaltung) (Tektonik)
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- Ältere Universitätsregistratur (15.-19. Jh.) (Tektonik)
- Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II) (Bestand)
- 5. Baustreitigkeiten, Untergangssachen (1507-1789) (Gliederung)
- Baustreitigkeiten, Untergangssachen (Archivale)