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Verhalten des katholischen Kaplans zu Keppel gegenüber der reformierten Äbtissin und den reformierten Predigern und Besetzung der dortigen katholischen Pastoratsstelle
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Verhalten des katholischen Kaplans zu Keppel gegenüber der reformierten Äbtissin und den reformierten Predigern und Besetzung der dortigen katholischen Pastoratsstelle
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Feststellung des Verhaltens des Vikars Form zu Keppel gegenüber der dortigen reformierten Äbtissin und reformierten Pastors (1768, 1770); Installierung des katholischen Predigers Johann Wilhelm Form aus dem Hadamarischen als katholischer Pastor der Abtei Keppel (1774); Bericht des Ehrenpastors Dilthey zu Keppel über das Verhalten des dortigen Vikars Form gegenüber den Reformierten (1768); Korrespondenz zwischen der Landesregierung zu Dillenburg, dem Unterdirektorium zu Siegen und der Äbtissin zu Keppel wegen der Wiederbesetzung der katholischen Stiftspastorstelle nach dem Ableben des bisherigen Pastors Harnisch (1768); Präsentation eines katholischen Stiftspredigers zu Keppel (1770). Enthält auch: Gesuch des Henrich Günther zu Fahlenscheid im Amt Bielstein um Auslösung der Grundlasten (1811). Korrespondenten u.a.: Justizrat Schenck (Siegen), Spanknabe (Dillenburg), J. W. Winter (Dillenburg), Ehrenpastor Dilthey (Keppel), Pagenstecher (Dillenburg).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.