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Rechnungsbuch der Propstei Petersberg. Einnahmen: (s. Vorbemerkung zu 1523): Korn zu Gau-Odernheim: 4 Malter 1 Viertel Wendel oder Wentgen 1542 Bo...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 13 Orte, Buchstabe O >> 13.7 (Gau-)Odernheim >> 13.7.1 Urkunden der Prämonstratenserpropstei Petersberg bei Gau-Odernheim
1540
Gleichzeitige Aufzeichnung Papier Einband Pergament, Legendar 15. Jh. Staatsarchiv Darmstadt E 5 B 3 Konv. 271 Fasc. 2
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Rechnungsbuch der Propstei Petersberg. Einnahmen: (s. Vorbemerkung zu 1523): Korn zu Gau-Odernheim: 4 Malter 1 Viertel Wendel oder Wentgen 1542 Bobenhuyser, hat von 1538 dem Prior Tilmann, dem Vorgänger des Rechners bezahlt, 1540-1543; 2 Malter 1/2 Viertel Werner Bobenhuser 1540-1542, Thewalt Werner Bobenhusers Tochtermann Besserung verkauft an Jeckel Memos; 2 Malter 1/2 Viertel Bartholomeus Beyer 1540-1543; 2 Malter Peter Beder 1540- 7 Viertel Nicolaus Murer von Framersheim (Fremersheym) 1540, und Steube Anna, seine Hausfrau 1540-1541, abgerechnet mit Adam, jetzt Steuben Anne 'Hausmann' 1541-1543; zu Dittelsheim (Deettelszheym) 1 Malter Ast der Phaedt, der Fahet 1543 und sein Mitgeselle 1540-1543; zu Bechtolsheim (Bechtels-) 1 Viertel Herrich, auch Heynrich 1542 Lufft, 1543 von anderer Hand im Beisein des Matheus, des Mitbruders des Rechners, 1540-1543; Geld: zu Gau-Odernheim: 10 Schilling Kloster Gommersheim (Gummersheym) von 1 Wiese in Framersheim (Freimers-) 1540-1543 hat nicht gezahlt, seit der Rechner hier Prior ist, der am 18. November 1539 (oct. s. Martini) herkam; 6 Albus Christophorus Hobman 1540-1543; 6 Albus Joannes Fabri, der Pfarrer 1540-1543; 6 Albus Wolff Beyer, vorher genannt Nycolaus Wolff oder Wolff Trummel 1540-1543; 6 Albus derselbe 1540-1543; 13 Albus Milcher Kursner und seine Witwe Odilia von Spiesheim (Speysheym) Hamans Jacobs Tochter 1540-1541, dann Haenhen 1542 und Peter Baber, der Mann von Haenhens Frau 1. Dezember 1542-1543; 3 Albus Hentgen Irlenbach 1540-1541: 12 Schilling Olersz Jorge und seine Miterben 1540-1541, Hauptmann Maderns Bestgen, Mitgesellen Servatius zu deutsch Syruas (getilgt), Walter Murer und Berckhans 1542-1543; 3 Albus Ebertz Hentgen 1540, dann Hentgen Irlebach 1541-1543; 26 Pfennig Rauff Lichtenberger 1540-1543; 10 Pfennig Philips Irlenbach, 3 Albus derselbe aus 1 Wingert, der Jeckel Meyer gewesen = 4 Albus 2 Pfennig 1540-1543, 6 Schilling Rauff Rutterhansz 'steffensoen', dann Rauff Bisch, auch Bysch 1541, 1540-1543: 12 Pfennig Rauff Metzler 1540-1543; 18 Pfennig, dann 3 Schilling 1543 Wendel Wener 1540-1543; 6 Schilling Zirfasz by der Wormser phorten 1540-1543; 6 Schilling Demoden Peter 1540-1543; 7 Schilling Thornhentgen 1540-1543; Junker Fredrich Stormfeder 1540-1543 schuldig seit 1539; zu Bechtolsheim (Bechtelsheym): 20 Pfennig Reyn Hansz jetzt Manszhensz 1540, dann Rynhans junior und Manszhens Wendel 1541-1543; 5 Schilling Bechtel Krick, auch Krieck 1541, Kreick 1543, 1540-1543; 5 Schilling Hentgen Mullenpat, vordem Hentgen Schybe genannt, 1540-1543; 5 Schilling Steffan Ulm Jeckels Tochterinann 1540, auch Steffan Schneider 1541, gibt der Scholmeister oder Klockner zu Bechtolsheim 1540, Nicolaus Dietz der 'Scholmeister oder Klockner' zu Bechtolsheim 1541-1543; 3 Schilling Chryne, auch Chryen 1543, Jekel 1540-1543; 10 Schilling Hermans Frau Eisgen von Wynesheym 1540-1543; 9 Schilling Hansz, dann Niclasz 1543 Weber, jetzt Rauf Ryscz, des Schultheiß Tochtermann 1540-1543; Wulhelm Nide 1541, von Nyde 1542-1543 und Johest Eckelman 1541 dessen Kinder 1542-1543 je 3 Schilling 13 Schilling Johest Eckelmans Frau, jetzt der junge Johest Eckelman 1540-1542; 2 Schilling Peter Storm 1540-1543; 20 Albus Worffs Elsgen oder Hans Flugel 1540-1543; 26 Albus Schock Christ 1540-1543; Gau-Köngernheim (Kingerenheym): 26 Albus Wigant von Kyngerenheym, seine Frau 1540-1543, dann Peter Meiczller 'imb Henenhoff'; zu Hahnheim (Hanheim); 26 Albus Pancratius vulgo Kratz Speissenhenne + Frauen Sohn 1540-1543; Dolgesheim (Dolgenszheym): 6 Pfennig Stephan von Dyrckem Christophorus Hobemans Tochtermann, wie vorher Philippus Irlebachs Mutter; Gau-Odernheim (-heym): Perman Wack, Meister zu Gau-Odernheim (-heym) 1 Wingert genommen, neu aufzureißen, wenn der trägt, will er Zins geben, nach frommer Leute Erkenntnis. Ausgaben: Hern Joesten zu Bechtolsheim (Bechtelsheym) 12 Pfund Heller von, 1538-1559 von den Messen, die er auf St. Petersberg gelesen; 12 Pfund dem Rechner; der diese Messen 1540-1541 selbst versorgt, 1 1/2 Gulden für Schloss an die Kirchentür des Petersberges für 'isen, negel, gehenck und schlosz und schlussel' an eine Kiste, in der Messgewänder liegen, 5 1/2 Albus für 1 neue Leiter zu den Glocken, 8 Albus Meister Permet, die Kirchentür zu machen, 18 Albus Bede in die Stadt 1539-1541, 8 Albus für 1 paar Schuhe dem Müller geschenkt, dass er in der Pestzeit (im sterben) 1539 etliche Gülten gehoben und eingefordert, 12 Pfennig der Müller zu 2 mal verzehrt, als er Gülten gehoben, 18 Pfennig der Rechner mit ihm zu Dittelsheim (Diettelheym) verzehrt, 12 Pfennig dem Büttel in der Stadt Schuldner vor den Schultheiß zu laden, 1 Albus mit Schultheiß und Ratsherrn wegen Gülten verzehrt, 4 Ellen Tuch, je 6 Albus für Jacob, 15 Albus seinem Jungen Jacob für 1 1/2 Ellen Tuch rot gefärbt, 2 Albus dem Schneider Hosen neu zu machen, alte zu flicken, 3 Albus ein 'bereeth' schwarz zu färben, 1 gfl 2 1/2 Albus dem Konvent für Karpfen in den Weiher, 9 Albus dem Boten nach Arnstein am 20. Juni (alters Gervasii), am Tag, nachdem Jacob von ihm gegangen, dem Konvent zu einer 'recreation' zum 'begencknis' des Bruders Joannes Colonie, des früheren Prälaten (prioris prelati) 12 Albus für Fische 2 Viertel Wein, je Maß 1 Albus, 12 Albus für 3/4 Jahre Jacobs Schulgang in die Stadt; 1542: 16. Januar (pridie Anthonii) zu 'Wormbsz' 'umb Jungen zu unserem convent zu bestellen' verzehrt 8 Albus, dem Hofmann zu Stetten das Korn verkauft 1 Ml, je 16 Albus, 4 Albus ins Haus geschenkt, 4 Pfennig dem Büttel, der denen, die nicht zahlen wollten, ihre Güter verboten hat, 1 Albus verzehrt am 24. Februar (Mathie) 8 Pfennig dem Büttel 4 Schuldner zum Schultheiß zu laden, 6 Pfennig von 'Wiedenn' zu Gau-Köngernheim (Kyngerem); wegen Johannes 12 Albus dem Schulmeister zu Gau-Odernheim (-heym) an Schullohn; für Bücher, Papier, Tinte (atrament) u.s.w. 5 Albus; 1 'Jochhemsdaler' für 2 Hemden (hemer) zum Leibrock; 6 Albus Macherlohn dem Schneider, 4 Albus für 1 Grammatik, 5 Albus Zehrgeld nach Arnstein (-steyn) wegen des Hofes zu Stetten (Steden) zu gehen; 2 Albus, als er heim gegangen zur Mutter, einen Jungen zu bringen; dem Johannes zum Rock zu Kreuznach (Creutz-) 9 Ellen Tuch, je 10 Albus zum Futter (foder) und Leinentuch und Garn zu Rock und Hosen. 2 1/2 Gulden, 8 Albus Macherlohn dem Schneider; am 26. November 1542 (domin, ante adventum domini) zur Hochzeit des Schultheißensohns in unserem Hof zu Stetten (Steden) 1 gfl für seinen Prälaten und sich, 6 Albus Bede der Stadt Gau-Odernheim, Summe 30 Gulden 11 Albus 2 Pfennig; 1540 Juni 20. (altera die post Gervasii et Protasii) seinem Prälaten bei dessen Ankunft 15 gfl, je 32 Albus; Am Schluß der teilweise von anderer Hand nachgetragenen Einnahmen von 1543 bemerkt, dass der + Prior Matheus in Gommersheim (Gummerszheym) diese nach der Abrechnung von 1542 vereinnahmt hat.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.