Katasterämter (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
H 23
Hessisches Staatsarchiv Darmstadt (Archivtektonik) >> Gliederung >> Staatsbehörden Land Hessen (seit 1945) >> Finanzverwaltung >> Katasterämter
1830-2004
Enthält: Topographische Güterverzeichnisse, Flurbücher, Liegenschaftskarteien u.a. für fast jede Gemarkung im Sprengel des Staatsarchivs, Personalakten und -bögen
Bestandsgeschichte: Die Katasterdokumente der Katasterämter Alsfeld, Büdingen, Darmstadt, Dieburg, Friedberg, Gießen, Groß-Gerau, Heppenheim, Lauterbach, Michelstadt, Offenbach und Rüsselsheim sind nicht mehr nach den einzelnen Katasterämtern aufgestellt, sondern wurden zu einem Bestand, alphabetisch nach Gemarkungen geordnet, zusammengefasst. Bei den Katasterunterlagen wurde auf eine Trennung in Vor- und Nachkriegsbestände wegen der teilweise langen Laufzeiten verzichtet. 1944 gingen Ablieferungen einzelner Katasterämter (Vermessungsämter) und des Landesvermessungsamts verloren.
Geschichte des Bestandsbildners: Seit dem Katastergesetz von 13.4.1824 wurde die Landesvermessung systematisch von selbständigen Geometern durchgeführt, die dabei entstandenen topographischen Güterverzeichnisse und Parzellenkarten verwahrten und verwalteten die Steuerkommissariate. 1902 erfolgte dann die Einrichtung der staatlichen Vermessungsämter, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Katasterämter umbenannt wurden. 1978 wurden die Katasterämter als staatliche Verwaltungen den Kreisverwaltungen eingegliedert. Durch die 'Verordnung über die Ämter für Bodenmanagement' vom 28.12.2004 wurden die Katasterämter aufgelöst und Ämter für Bodenmanagement eingerichtet. Dabei wurden größere, kreisübergreifende Dienstbezirke gebildet mit nur wenigen Außenstellen.
Findmittel: 238 m unverzeichnet (durch Ablieferungslisten erschlossen)
Findmittel: (2) Online-Datenbank (HADIS)
Findmittel: (1) Ablieferungslisten
Referent: Rainer Maaß; Eva Haberkorn
Bestandsgeschichte: Die Katasterdokumente der Katasterämter Alsfeld, Büdingen, Darmstadt, Dieburg, Friedberg, Gießen, Groß-Gerau, Heppenheim, Lauterbach, Michelstadt, Offenbach und Rüsselsheim sind nicht mehr nach den einzelnen Katasterämtern aufgestellt, sondern wurden zu einem Bestand, alphabetisch nach Gemarkungen geordnet, zusammengefasst. Bei den Katasterunterlagen wurde auf eine Trennung in Vor- und Nachkriegsbestände wegen der teilweise langen Laufzeiten verzichtet. 1944 gingen Ablieferungen einzelner Katasterämter (Vermessungsämter) und des Landesvermessungsamts verloren.
Geschichte des Bestandsbildners: Seit dem Katastergesetz von 13.4.1824 wurde die Landesvermessung systematisch von selbständigen Geometern durchgeführt, die dabei entstandenen topographischen Güterverzeichnisse und Parzellenkarten verwahrten und verwalteten die Steuerkommissariate. 1902 erfolgte dann die Einrichtung der staatlichen Vermessungsämter, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Katasterämter umbenannt wurden. 1978 wurden die Katasterämter als staatliche Verwaltungen den Kreisverwaltungen eingegliedert. Durch die 'Verordnung über die Ämter für Bodenmanagement' vom 28.12.2004 wurden die Katasterämter aufgelöst und Ämter für Bodenmanagement eingerichtet. Dabei wurden größere, kreisübergreifende Dienstbezirke gebildet mit nur wenigen Außenstellen.
Findmittel: 238 m unverzeichnet (durch Ablieferungslisten erschlossen)
Findmittel: (2) Online-Datenbank (HADIS)
Findmittel: (1) Ablieferungslisten
Referent: Rainer Maaß; Eva Haberkorn
911,00 m (Juni 2017)
Bestand
Korrespondierende Archivalien: Siehe auch die Messbücher, die dem Bestand G 39 B, und die Karten, die der Kartenabteilung P 4 zugeordnet wurden; H 35 Ämter für Bodenmanagement
Literatur: Karlheinz Rößling, Die Geschichte des Katasters in Hessen-Darmstadt, Sonderheft 1/1996 der Mitteilungen des DVW-Landesvereins Hessen und Thüringen e.V. Wiesbaden 1996, 2 Bde.
Literatur: 100 [Hundert] Jahre Katastervermessungsämter in Hessen-Darmstadt / Karlheinz Rößling. In: Archiv für hessische Geschichte und Altertumskunde. N. F. ; 59 (2001), S. 349-354
Literatur: www.hvbg.hessen.de
Literatur: Karlheinz Rößling, Die Geschichte des Katasters in Hessen-Darmstadt, Sonderheft 1/1996 der Mitteilungen des DVW-Landesvereins Hessen und Thüringen e.V. Wiesbaden 1996, 2 Bde.
Literatur: 100 [Hundert] Jahre Katastervermessungsämter in Hessen-Darmstadt / Karlheinz Rößling. In: Archiv für hessische Geschichte und Altertumskunde. N. F. ; 59 (2001), S. 349-354
Literatur: www.hvbg.hessen.de
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 12:49 MESZ