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Grenzen und Landschnaten in specie mit Corvey betreffend 1650-1751; Grenzen und Schnat zwischen Paderborn und Waldeck betreffend 1560-1740
Fürstbistum Paderborn, Oberamt Dringenberg >> 1. Grenzen des Oberamts Dringenberg
1650-1751,1560-1740
Enthaeltvermerke: enth.: 1) abgenötigte, rechtmäßige Kontradiktion, Protestation und Reservationschrift coram notario et testibus, eingelegt von seiten Ihro fürstliche Gnaden und dero Stift zu Corvey wider fürstliche Paderbornische Beamte zum Dringenberg in puncto der Landschnat in specie die Beke zu Ikenrode betreffend; 2) rescriptum regiminis nebst angeschlossenem kopeilichen Schreiben an den Fürstabt zu Corvey wegen des anverlangten Augenscheins, wo die Pfändung von seiten des Gografen zu Brakel vorgenommen, 4.April 1650; 3) Rentmeister Wilhelm Heising wird von einem guten Freund erinnert wegen geforderten Berichts von Landgrenzen und Schnaten, so bei seiner österlichen Rechnung zurück geblieben, 15.März 1663; 4) Konzept Berichts wegen der Schnat, wobei sich exkulpiert, daß bei der Laetare Rechnung ausgeblieben, 22.März 1663; 5) copia Geheimen Rats rescripti an Herrn von Haxthausen zu Abbenburg, worin erinnert wird zu berichten, ob und wie weit mit Zuziehung des Oberamts Dringenbergischen Rentmeister Rats Kersting die obhabende Kommission wegen deren an der Corveyischen Grenze dortiger seits removierten Zigeunerpfähle vollzogen habe, Aug. 1751; 6) Herr von Haxthausen zu Abbenburg kommuniziert dem Con-Kommissario Rat Kersting vorhergehendes rescriptum, meldet dabei was geantwortet und verweiset ihm die Verzögerung socher Kommission, 13.Aug. 1751; 7) Herr von Haxthausen avisiert, daß der zum Augenschein angesetzter terminus wie auch abhaltender Grenzzug in Königslo von seiten Corvey genehmigt sei, 14.Sept.1751 1) ausführlicher Bericht sive facti species von der Landschnat und derentwegen entstandenen Irrungen zwischen Paderborn und Waldeck ab anno 1560 usque ad annum 1705; 2) Extrakt Verzeichnis der Schnat zwischen dem Stift Paderborn und der Grafschaft Waldeck, aufgerichtet des dato Scherfede, 27.Sept.anno 1560; 3) Auszug aus den Nachrichten des hochfürstlichen Frei-und Gografen zu Warburg die Grenze zwischen dem Stift Paderborn und der Grafschaft Waldeck vom Asseler Holze an bis an den Egelsbusch Bogen Germete betreffend, anno 1585; 4) copia Verzeichnis zwischen Ossendorf und Wethen in puncto der Koppelhude an dem hohen Ufer insgemein der Streitanger genannt, 13.Juni 1654; 5) Bericht von denen in anno 1654 , 17. Juli renovierten Landschnatsteinen zwischen Paderborn und Waldeck von der Schalckthaler Grund an bis in den Münster Winkel; 5 1/2) rotulus in strittiger Hudesachen Ihrer Haxthausen und der Dorfschaft Welda und der Waldeckschen Dorfschaft Hoxlar, 14.Nov.1654; 6) der gräflich Waldeckeckischen Regierung Anschreiben an den Rentmeister Wilhelm Heising wegen eines einzunehmenden Augenscheins über die von denen Ossendorfschen Eingesessenen vorgenommene Dämmung in der Diemel bei der Kliff Mühlen, 22.April 1659; 7) Freigraf Thilosen berichtet, daß wegen der Strittigkeiten zwischen denen Gemeinheiten Ossendorf und Wethen verschiedene conventiones gehalten, darüber ein Augenschein eingenommen und der abgeforderte Bericht verfertiget, morgen eingesandt werden solle, 11.Mai 1659; 8) Conradt Engelhardt, Amtmann zu Rhoden beklaget sich beim Oberamt Dringenberg, daß die Eingesessenen zu Scherfede zwei ungewöhnliche starke Wehr an dem Wasser gegen der Klus geschlagen und vermeldet, Befehl zu haben, eine starke Gegenwehr zu machen, 15.Mai 1660; 9) Freigraf zu Warburg berichtet, daß die Gemeinheit Wethen in fürstlich Paderbornischer Hoheit grad bei der Landschnat zwei denen bei den Warburgischen Städten praejudizierliche Hangen oder Wehren in der Diemel geschlagen und zwar auf Geheiß ihres Amtmanns, bittet Nachricht, ob solche die Städte Warburg wieder wegschaffen und forträumen sollen, 10.Jli 1660; 9 1/2) Gemeinheit Ossendorf beschwert sich beim Oberamt über die freventliche invasores und Schnat turbatores denen Einwohnern zu Wethen; 10) Waldeckischer Amtmann zu Rhoden bittet mit der Strafbeitreibung von Waldeckischen Untersassen so lang einzuhalten, bis vorher an Ihro hochfürstliche Gnaden berichtet, 15.Okt.1660; 11) derselbe begehrt abermal mit dem angedrohten Arrestmittel gegen die Wethenschen einzuhalten und der Sache bis zum einnehmenden Augenschein Anstand zu geben, 13.März 1661; 12) Freigraf zu Warburg berichtet, denen Wethenschen Eingesessenen die Zahlung der Brüchten nachmalen sub commissione executionis cum termino quatridui angesagt zu haben, 14.März 1661; 13) rescriptum regininis, daß wegen der Waldeckschen Irrungen eine Zusammenkunft solle gehalten werden, dahero der arrestierter Waldeckscher Untertanen gegen Erlegung der Zehrungskosten loszulassen sei, 21. März 1663; 14) Richer von Borgholz übersendet vorhergehendes mandatum und bittet, nicht übel zu nehmen, daß von der geschehenen Arrestierung nicht früher berichtet, 4.April 1663; 15) Schreiben Christian Meisner, Amtmann zu Rhoden, wegen Hudestreitigkeiten zwischen Scherfede und Wrexen und invitiert den Freigrafen zu Warburg zu Einnehmung eines Augenscheins, 13.Juli 1664; 16) Frei-und Gograf zu Warburg berichtet ans Oberamt wegen Hudegebrechen zwischen Scherfede und Wrexen item Kalenberg und Wettesingen, 15.Juli1664; 17) Freigraf zu Warburg berichtet von der Diemel unterwaschenen und einfallen wollenden Schnatsteinen, wie auch wegen der Hudestrittigkeit zwischen Kalenberg und Wettesingen eingenommenen Augenschein, 22.Aug.1664; 18) copia protocolli die Schnat zwischen Wrexen und Scherfede und deshalber renovierte Schnatsteine betreffend, 16.Mai 1681; 19) copia relationis Herrn Amtsdrosten an Ihro hochfürstliche Gnaden wegen eines Waldeckscher seiten denen von Welda zu nahe gesetzt werden wollenden Wildzaunes und deshalber einzunehmenden Augenscheins, 27.Okt.1684; 20) copia protocolli wegen eines zwischen Paderborn und Waldeck gezogenen Schnatzugs mit Anmerkung deren vorgefundenen Schnatsteinen, 22 Nov.1686; 21) Freigrafen Berichtschreiben an hochfürstliche Paderbornsche Kammer wegen Bezahlung der Schnatsteine, 14.März 1680; 22) Schreiben des Rhodenschen Amtmanns Hentzenius wegen anitizipierender Tagfahrt zu Hinsetzung der Schnatsteine, 26.Juni 1690; 23) Schreiben Herr Johan Henrich Koch, Freigrafen zu Warburg, daß die anbefohlene Niederreißung der Wehre denen Eingesessenen zu Scherfede kommittiert weden solle, 25.Aug.1690; 24) relatio quaestoris Dringenbergensis die Einsetzung einiger neuen Schnatsteine auf der Waldeckschen Grenze und abermaligen Augenschein der oberhalb Wrexen in die Diemel an Paderbornischer seiten geschlagene Wehren betreffend, 5.Aug.-16.Sept.1690; 25) copia Berichts cum protocollo wegen der Paderbornischen und Waldeckischen Schnat bei Scherfede und Hardehausen, 3.Aug.1705; 26) rescriptum & mandatum celebrissimi principis Paderbornensis in puncto Besichtigung eines zugefügten großen Schadens wegen geschehener Umpflügung der Landwehr ad instantiam Waldecksche Regierung abgegangen, 26.Jan.1706; 27) copia abermaligen Schreibens wegen vom Mohr aus Westheim durch Abackerung der Landwehr verursachten großen Schaden und dessen nachgesuchte Ersetzung betreffend, 27.Febr.1706; 28) documentum notariale wegen eines von seiten Waldeckscher Untertanen aus der Diemel hergeleiteten und ausgeworfenen, von seiten des Oberamts Dringenberg und der Stadt Warburg wieder zugedämmten, Mühlengraben betreffend nebst Bericht, 9.Sept.1711; 29) rescriptum regiminis dahin zu sehen, damit in praejudicium juris territorialis Paderbornensis an Waldeckischer seiten nichts vorgenommen werde, 12.Sept.1711; 30) Konzept Berichts so der Rentmeister Widenbruck dieserhalb abgestattet, 8.Okt.1711; 31) rescriptum celebrissimi principis Francisci Arnoldi die vorhabende Durchstechung der Diemel auf alle Weise und allenfalls armata manu zu verhindern, 4.Juni 1713; 32) copia des vom Fürsten Franz Arnold an den Herrn Grafen zu Waldeck auf einige zugeschriebene strittige Punkten zugeschicktes Antwortschreiben, 28.Juni 1714; 33) copia protocolli occularis inspectionis in Sachen Herrn Grafen zu Waldeck contra die Gemeinde zu Ossendorf wegen eines aufgeworfenen Grabens an der Diemel, 4.Dez.1714; 34) copia rescripti regiminis aus Oberamt Dringenberg wegen zu Rhoden angehaltenen Kliff Mülleren Fehring und eines zum Dringenberg zu dimittierenden Waldeckschen Arrestanten, 20.Jan.1717; 35) copia eines Schreibens die dem Henrichen Fehring zu Rhoden angesetzte Brüchten betreffend, 11.Febr.1717; 37) rescriptum regiminis worin dem Oberamt Dringenberg ein Konferenztag wegen der strittigen Schnat zwischen Scherfede und Wrexen, um dabei mit zu erscheinen, kund getan wird, 14.Okt.1720; 38) Parition mit Bitte und Anlage sub lit.A an seiten der Gemeinheit Wethen wider die Gemeinheit Ossendorf, praesentatum, den 3.Juni 1724; 39) extractus protocolli hochfürstlich Paderbornischen Oberamts Dringenberg in Sachen Henrichen Fehring Kliff Mülleren zu Ossendorf wider die Gemeinheit Wethen Hude und Weide betreffend, 5.Juli 1726; protocollum commissionis wegen der Schnatbeziehung zwischen Paderborn und Waldeck unweit Billinghausen an der Diemel, 1.März 1735; 41) ein Memoriale wegen vormals von Billinghausen bis Wrexen gesenket gewesene 12 Schnatsteine; 42) copia Schreibens von hochfürstlich Waldeckscher Regierung die nötige Reparation an dem Diemelfluß betreffend, 24.Aug.1735; 44) rescriptum regiminis worin der Bericht über die vorhin anbefohlene Besichtigung und Reparierung des Diemelflusses gefordert wird, 5.Okt.1735; 45) Schreiben des Amtmann Waldtschmidt zu Rhoden, worin er meldet, wegen Besichtigung und Reparierung des Diemelflusses noch keine Kommission erhalten zu haben, 12.Okt.1735; 46) extractus protocolli commissionis hochfürstlichen Oberamt Dringenberg die Schnatbeziehung zwischen hiesigem Hochstift und Fürstentum Waldeck unweit der Diemel und besonders den so genannten Eggelbusch betreffend, 3.Nov.1739; 47) recepisse über an den hochfürstlichen Geheimen Rat eingeschickten Bericht die Besichtigung der Waldeckischen Landgrenze betreffend, 13.Jan.1740; commissio mit Zuziehung deren Waldeckischer seiten hierzu kommittierten Beamten, die Besichtigung der Landgrenzen weiter vorzunehmen und zu Ersetzung deren ermangelnden Schnatsteinen das Erforderliche zu veranstalten und demnächst darüber zu berichten, 17.Juli 1740; 49) Schreiben des Landrat Suden, daß er wegen seiner kränklichen Umstände die Kommission an der Diemel nicht observieren könne, 14.Aug.1740
Sachakte
Information on confiscated assets
Further information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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