Kuno ('Coin') von Reifenberg der Junge und seine Frau Anna bekunden, daß Gerlach und Konrad von Rheinberg ('Riinburch'), Vater und Sohn, Edelknechte, und Ermel, Frau des vorgenannten Konrad, ihnen für 300 schwere Gulden, die diese von ihnen empfangen haben, deren Zehnten, klein und groß, zu Steinbach in der Dehrner Zent und im Gericht zu Niederhadamar, der mit allen Freiheiten, Rechten und Zubehör von Herrn Dietrich vom Stein, Domherrn zu Trier und Chorbischof des St. Lubentiusstifts zu Dietkirchen, dieses Stifts halber zu Lehen rührt, laut Urkunde im Besitz der Aussteller wiederkäuflich verkauft haben. Begehren die Verkäufer den Wiederkauf nicht, so kann der Chorbischof ihn mit der Kaufsumme acht Tage vor oder nach dem 29. September bei den Ausstellern, deren Erben oder dem Inhaber der Haupturkunde vornehmen. - Siegel beider Aussteller.
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Kuno ('Coin') von Reifenberg der Junge und seine Frau Anna bekunden, daß Gerlach und Konrad von Rheinberg ('Riinburch'), Vater und Sohn, Edelknechte, und Ermel, Frau des vorgenannten Konrad, ihnen für 300 schwere Gulden, die diese von ihnen empfangen haben, deren Zehnten, klein und groß, zu Steinbach in der Dehrner Zent und im Gericht zu Niederhadamar, der mit allen Freiheiten, Rechten und Zubehör von Herrn Dietrich vom Stein, Domherrn zu Trier und Chorbischof des St. Lubentiusstifts zu Dietkirchen, dieses Stifts halber zu Lehen rührt, laut Urkunde im Besitz der Aussteller wiederkäuflich verkauft haben. Begehren die Verkäufer den Wiederkauf nicht, so kann der Chorbischof ihn mit der Kaufsumme acht Tage vor oder nach dem 29. September bei den Ausstellern, deren Erben oder dem Inhaber der Haupturkunde vornehmen. - Siegel beider Aussteller.
19, U 206 a
19 Stift Dietkirchen, St. Lubentius, Chorherren
Stift Dietkirchen, St. Lubentius, Chorherren >> Urkunden >> sonstige Urkunden >> 1476-1500
1485 [vor März 25]
Kopie, Papier (etwa gleichzeitig) Blatt 22r-v
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: G. 1484 more Treverensi
Struck, St. Lubentiusstift Dietkirchen, Nr. 276
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Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:07 MESZ
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