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Alsfeld: Konrad Eigmann und Georg Planx, Kastenvorsteher im Spital und Siechen(haus) zu Alsfeld verkaufen mit Wissen des Pfarrers, Bürgermeisters ...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Oberhessen >> 1 Orte, Buchstabe A >> 1.5 Alsfeld
1578 Februar 14
Pergament, ursprünglich anhängendes Siegel fehlt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Signatum freydags, den vierzehenten February anno 1578
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Alsfeld: Konrad Eigmann und Georg Planx, Kastenvorsteher im Spital und Siechen(haus) zu Alsfeld verkaufen mit Wissen des Pfarrers, Bürgermeisters und ganzen Rats an Reitz Böcking, Bürger und Ratsperson zu Alsfeld, und seine Frau Anna einen jährlich an Petri ad kathreda fälligen Zins von 5 Talern und ein Ort eines Talers, den Taler zu 30 Albus gerechnet, aus des Spitals Gefällen, Einkommen und Gütern für 115 Taler wiederkäuflich. Siegler: Bürgermeister und Rat zu Alsfeld mit dem kleinen Stadtsiegel
Auf Rückseite Ablösungsvermerk (Ende 16./17. Jh.)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.