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Freigerichte Bd. II
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Enthaeltvermerke: Darin: JÜLICHER Prozesse – Herzog gegen Godart von WILZ, Herrn zu HERTELSTEIN, Gericht SCHILDESCHE, 1427; Herzog gegen Johann von BIRGEL d.J. (Schädigung von Untertanen), Gericht LIMBURG, 1439; Herzog von KLEVE gegen Engelbrecht NIT von BIRGEL, Gericht HERDEKE, 1442; Johann von WIENHORST gegen Heinrich SPIESS von BÜLLESHEIM, Vater und Sohn, 1442; Hans KREMER gegen Dietrich von BURSCHEIDT, Heinrich von KRUTHUSEN und die Stadt GLADBACH (Vorenthaltung des Eigentums), 1454; Freigericht WILTHORST gegen Gericht NÖRVENICH, 1470; Amt NIDEGGEN gegen Reiffart von GOLZHEIM, 1472; Refert zu NEUSTADT gegen Gobel RINSHEIM, Wirt zu FROITZHEIM, Gericht NEUSTADT im Sauerland, 1472; SCHREUTZGEN von NÖRVENICH gegen Steven SMYDT von SEVERNICH, Gericht BRAKEL, 1476; Hermann v.d. NIENHOVEN gegen Scheiffart von MERODE, BORNHEIM, Gericht NEUSTADT, 1476; Kirstgen HILBRANTZ gegen Winrich von BUIR, Vogt zu NÖRVENICH, Gericht NEUSTADT, 1490; Gerhard v.d. HOEFFACKER gegen Kornelis van WELZ, Schultheissen zu ALDENHOVEN (Freiheitsberaubung), Gericht VOLMARSTEIN, 1490; Kerstgin PELZER gegen benannte Bürger aus ZÜLPICH, Gericht NEUSTADT, 1490; Martin in der MOELEN gegen This in der MOELEN, Mathias van der REIDE, Hennes PORTZENER, Gericht HAMM, 1491; Johann SCHOTTEL gegen Johann ALLERLEYE aus HEIMBACH, Gericht LÜDENSCHEID, 1492; Arnd von GYMNICH gegen Untersassen aus TÜRNICH, 1492; Johann HONT aus KERPEN gegen ...; ... gegen Schöffen von PULHEIM, 1500
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.