Lohnverzicht - Die Angst um den Job
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/004 S934072/301
V934072/301
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/004 Fernsehsendungen von Südwest 3 aus dem Jahre 1993
Fernsehsendungen von Südwest 3 aus dem Jahre 1993 >> November 1993
24. November 1993
Arbeitgeber setzen Arbeitnehmer mit möglichen Entlassungen oder Betriebsschließungen unter Druck, um Lohnkürzungen durchzusetzen. Beispiel 1: Firma Eisen-Dattler in Lörrach: Zwanzig Mitarbeiter gingen vor das Arbeitsgericht. Beispiel 2: Metallwarenfabrik Johann Jäckle in Villingen. Ausnahme ist die Firma Getrac in Rosenberg: Kompromißbereitschaft zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmern. Beschäftigte werden an der Diskussion über Unternehmensziele beteiligt. Arbeitnehmer sind bereit zu Lohnverzicht und 32 Stunden-Woche. Diskussionsrunde über den Schutz des Arbeitnehmers.
0:59:45; 0'59
Audio-Visuelle Medien
Baumann, Walter; Betriebsrat
Dell'Aquila, Salvatore
Dörr, Bernd
Hämmerle, Christa
Jung, Reinhard
Kusch, Sabine
Roth, Walter
Schobel, Paul
Schreiner, Klaus; Arbeitnehmer, 1993
Vosseler, Käthe
Wahl, Klaus-Peter
Zapf, Kurt
Lörrach LÖ
Mosbach MOS
Villingen-Schwenningen VS
Arbeit: Arbeitsmarkt: Entwicklung 1993/94
Arbeit: Betriebsrat: Lohnverzicht
Gewerkschaft; DGB; Lohnverzicht
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:31 MEZ
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