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Angelegenheiten der Pfarre zu Irmgarteichen
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 22. Siegensche Städte, Ämter, Flecken, Dorfgemeinden und Höfe ausschließlich der Stadt Siegen >> 22.8. I-J
1601-1681, 1702-1703, 1733
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Inhaltsverzeichnis; Rechtsstreit zwischen dem Pastor Vitus Diffenbach zu Irmgarteichen und der Gemeinde Offdilln wegen der Gülden-Ablösung der Offdillner Pfarrgüter, mit Suppliken, Pfarrberichten und Anhörungen (1601-1609); Gesuch des Pastors Vitus Diffenbach um Ernennung seines Eidams zum Adjunkt (1609); Abschriften von Obligationen des Conrad/Curt Zimmermann zu Oberen Rospach von 1624; Summarischer Bericht des Pastors Hüppenig zu Irmgarteichen über die eigentümlichen Verhältnisse der Pfarrgüter (1624); Schreiben des Grafen Ludwig Heinrich zu Nassau-Dillenburg an den Rat und Amtmann Caspar Wrede zu Siegen wegen der gewaltsamen Beraubung des Pfarrhauses und Mitnahme des Pastors zu Irmgarteichen und Flucht der Täter ins Wittgensteinische (28.12.1629); Schreiben des Grafen Georg II. zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg an den Siegener Amtmann wegen des entführten Pastors zu Irmgarteichen (06.01.1630); Vergleich über die Offdillner Kirchenlehen (1610); Bestellung eines Präzeptors für Irmgarteichen (1620, 1652); Korrespondenzen und Suppliken wegen Einsetzung eines reformierten Pastors in Irmgarteichen (1651-1652); Abschrift einer Zitation der Kirchenmeister zu Irmgarteichen (1651); Verzeichnis der im Kirchspiel Irmgarteichen befindlichen evangelischen und katholischen Personen bzw. Kommunikanten (1650); Korrespondenzen betreffend Unruhen zwischen Reformierten und Katholiken (1651-1652); Schreiben des Johann Friedrich von Bicken zu Hainchen an den nassauischen Rat und Sekretär Johann Wittwach wegen eines Begräbnisses (1658); Streit zwischen Hans Georg Büdenbender und Christ Schuhmacher zu Irmgarteichen wegen eines Pfarrlehns (1659); Streit zwischen dem Pastor zu Irmgarteichen und Johannes Zimmermann zu Walpersdorf wegen eines Kirchenlehns (1659); Kirchenzehnt-, Pfarrlehn- und Kirchenkapitalangelegenheiten (1653-1665); Gesuch des Pastors zu Irmgarteichen um Bestellung eines Adjunkts (1665); Klagepunkte und Gravamina wegen vorherrschender Unmoralität im Kirchspiel Irmgarteichen (1676); Bestätigung eines neuen Schulmeisters (1678); Befehl der Fürstin Ernestina zu Nassau-Siegen betreffend wegen Eingriffs des reformierten Pastors (1681); Streit zwischen den katholischen Fürsten zu Nassau-Siegen und den Freiherrn von Bicken wegen der Irmgarteichener Kollatur (1702-1703); Verfügung der Kanzlei zu Dillenburg an den Oberschultheißen zu Herborn wegen eines Kirchendiebstahls in Irmgarteichen (07.09.1733); Supplik des ehemaligen Pastors Justus Sartorius zu Irmgarteichen wegen Bestellung eines Kaplans und wegen des Präzeptors (1626). Korrespondenten u.a.: Pastor Vitus Diffenbach (Irmgarteichen), Pastor Hermann Hüppenig (Irmgarteichen), Ludwig Heinrich Graf zu Nassau-Dillenburg, Georg II. Graf zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg, Clauß Hackenbracht (Birkenfeld), Peter Weber (Birkenfeld), Pastor Johannes Stovius (Irmgarteichen), Johann VIII. Graf zu Nassau-Siegen, Georg Friedrich Graf zu Nassau-Siegen, Johann Krengel, Johann Friedrich von Bicken (Hainchen), Christ Schuhmacher (Irmgarteichen), Hans Georg Büdenbender (Irmgarteichen), Johannes Faust (Gernsdorf), Notar Hermann Freudenberg.
122 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.