1. Urkunden
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Gliederung
AA 0349 Kerpen, Stift, Urkunden
Kerpen, Stift, Urkunden
Urkunden in anderen Beständen oder Archiven: Pfalzgraf Hermann I v. Lothringen schenkt dem von seinen Eltern Sigebodo und Magdilidis gegründeten S. Martins Kloster (monasterium) Güter zu Bilemarche, Sinzig, Kerpena, Eckeze und Belere, ca. 970; gedr. Tille, Neues Archiv XXVI 165. Pfalzgr. Hermann wie folgt, 1003; siehe Alfter 20, 307. Betr. Odilia de Gotzenscheide, 1235 Oktober; Alfter 16,1. König Konrad (IV.) genehmigt den Verkauf eines Reichslehens zu Kerpen an das dortige Stift seitens des Ritters Gerhard, wofür dieser dem Reich ein anderes Allod zu Lehen aufträgt, 1242 April; Kopie Pfarrarchiv Kerpen; gedr. Cardauns, Conrad von Hochstaden, S. 136. Walram, Bruder des Grafen z. Jülich verzichtet auf den Novalzehnten infra territorium villae Carpenin., 1260 Mai; Kop. Pf. A. Kerpen S. 15. Propst u. Capitel zu Kerpen schließen einen Vergleich mit dem Convent zu Bottenbroich wegen der Mühle zu Müdrath, 1260 Juni; Kop. Pf. A. Kerpen S. 2. Propst, Dekan u. Capitel z. St. Cunibert zu Cöln verkaufen Güter zu Aldindorp an das Capitel des Stiftes Kerpen, 1305 August 23; Cop. Pf. A. Bergheim S. 19. Das Kapitel zu Kerpen gestehet den Einwohnern zu Möderath die Weihe einer Capelle mit Altar u. Kirchof, 1487 April 6; Cop. Pf. A. Kerpen S. 56-63. Papst Innozenz VIII. inkorporiert die Pfarrkirche zu Kuchenheim dem Stift St. Maria in Kerpen, 1488 Juni 13; Abschr. im Pfarrarchiv Kuchenheim; Tille-Krudewig I 183.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:51 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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