Richard von Strohn (Strone) bekundet, Diener und Knecht des Johann Grafen zu Sp. gewesen und für den Dienst gänzlich bezahlt zu sein. Er schwört, gegen den Grafen, seine Erben, Schlösser, Land und Leute nichts zu unternehmen, des Grafen Schaden zu warnen und Bestes zu werben. Er wird ihm helfen gegen jedermann ausgenommen Erzbischof und Erzstift von Trier; diese wird er aber gegen den Grafen nicht unterstützen. Auf Ansinnen soll er jederzeit dienen; pro Jahr wird er 8 Gulden erhalten und das, was für andere Reisige üblich ist. Falls sein Dienst nicht mehr nötig ist, kann er fortreiten; bezahlt wird er für die Zeit, die er gedient hat. Er bittet die Knappen (1) Jakob von Lachen und (2) Meinhard von Koppenstein (Coppenst.) um Besiegelung. Diese kündigen ihre Siegel an.
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Richard von Strohn (Strone) bekundet, Diener und Knecht des Johann Grafen zu Sp. gewesen und für den Dienst gänzlich bezahlt zu sein. Er schwört, gegen den Grafen, seine Erben, Schlösser, Land und Leute nichts zu unternehmen, des Grafen Schaden zu warnen und Bestes zu werben. Er wird ihm helfen gegen jedermann ausgenommen Erzbischof und Erzstift von Trier; diese wird er aber gegen den Grafen nicht unterstützen. Auf Ansinnen soll er jederzeit dienen; pro Jahr wird er 8 Gulden erhalten und das, was für andere Reisige üblich ist. Falls sein Dienst nicht mehr nötig ist, kann er fortreiten; bezahlt wird er für die Zeit, die er gedient hat. Er bittet die Knappen (1) Jakob von Lachen und (2) Meinhard von Koppenstein (Coppenst.) um Besiegelung. Diese kündigen ihre Siegel an.
Grafschaft Sponheim Urkunden, BayHStA, Grafschaft Sponheim Urkunden 1152/1
Grafschaft Sponheim Urkunden
Grafschaft Sponheim Urkunden >> 1401-1450
1422 Februar 24
Grafschaft Sponheim Urkunden
Urkunden
ger
Originaldatierung: "Datum die beati Mathie apostoli a. d. 1421 secundum stilum Treverensem."
Unternummer: 1
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1422
Monat: Februar
Tag: 24
Äußere Beschreibung: Ausf.: Siegel angeh., braun. 1) wie Nr. 3896, Rest. 2) wie Nr. 3923, l. besch. Abschr.: KA 67/1354 fol. 325'. M 387/20.
Unternummer: 1
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1422
Monat: Februar
Tag: 24
Äußere Beschreibung: Ausf.: Siegel angeh., braun. 1) wie Nr. 3896, Rest. 2) wie Nr. 3923, l. besch. Abschr.: KA 67/1354 fol. 325'. M 387/20.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:29 MESZ
CC0 1.0 Universell