Hermann Windel Textil-Kommanditgesellschaft in Windelsbleiche (vormals Hermann Windel GmbH)
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D 32 A Landesamt für Agrarordnung
Landesamt für Agrarordnung >> 2. Bodenreform und Siedlung >> 2.5. Durchführung der Bodenreform bei landabgabepflichtigen Grundbesitzern >> 2.5.4. Firmen, Verbände, Interessengemeinschaften, Sondervermögen, Stiftungen, Anstalten, kirchliche Einrichtungen
(1947-1950) 1951-1959
Enthaeltvermerke: Enthält v. a.: Verkauf von Grundstücken an die Sennestadt GmbH in Bielefeld, die Gemeinnützige Siedlungsgesellschaft "Rote Erde" GmbH in Münster, die Gemeinnützige Siedlungs- und Wohnungsbaugenossenschaft Senne eGmbH in Senne I, die Kommunale Arbeitsgemeinschaft Bielefeld-Stadt und -Land, die evangelischen Kirchengemeinden Steinhagen und Friedrichsdorf, die Wigru-Grundstücksgesellschaft mbH in Windelsbleiche, den Schlosser Rudolf Beller und den Schlachtermeister Ludwig Jürgenfriedrich genannt Jürgens in Friedrichsdorf sowie an den Elektriker Hans Schwieger in Senne I, freiwillige Landabgabe im Rahmen der Bodenreform, mögliche Besiedlung der firmeneigenen Höfe Schlüsselberg und Neuhof, Vor- und Auseinandersetzungsverfahren zwischen dem Großgrundbesitzer Gustav Windel und der Hermann Windel GmbH, Durchführung landwirtschaftlicher Siedlungsverfahren aus dem Besitz der Firma Windel KG, Begutachtung der freiwilligen Landangebote der Firma, Austausch von Grundstücken mit dem Gastwirt Heinrich Sprungmann und dem Landwirt Karl Sprungmann in Senne I sowie mit dem Kaufmann Friedrich Flötotto in Avenwedde, Herausnahme von Abwasserreinigungsflächen und ausgewiesener Baugebiete der Firma aus der Bodenreform, Einräumung von Erbbaurechten für die "Wibag" Wohnungsbaugesellschaft mbH in Windelsbleiche und die Gemeinnützige Siedlungs- und Wohnungsbaugenossenschaft Senne eGmbH betreffend Grundstücke in der Gemarkung Senne I, Abschluss von weiteren Erbbauverträgen mit verschiedenen Privatpersonen in Avenwedde und Senne I, Schenkung von Grundstücken an die katholische Filial-Kirchengemeinde Sende-Senne II, Abschluss eines gerichtlichen Vergleichs zwischen der Firma Windel und dem Bauern Heinrich Niederröhrmann in Senne I betreffend Grundstücksstreitigkeiten (OLG Hamm, Az.: 6 U 526/47) Enthält u. a.: Gutachten zur Abwasserfrage der Firma Windel GmbH in Windelsbleiche Enthält auch: Bodenreformverfahren bzw. Freilassung aus der Bodenreform der Industriewasserversorgung GmbH Darin: Karte zur Lage des Grundstücks "Brinkmann" zwischen Oldentrup und Brönninghausen, Lageplan zu einem zwecks Erweiterung einer bestehenden Kleinsiedlung in der Gemarkung Senne II ausgewiesenen Baugebiet (Maßstab 1:2500), Lageplan zu Abwasserreinigungsgelände der Firmen Hermann und Gustav Windel, Baulandflächen, ausgewiesenem Bauland und ausgewiesenem Industriegebiet in der Gemarkung Senne I (Maßstab 1:5000)
Landesamt für Agrarordnung
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:45 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.2. Regierungsbezirk Minden (1816-1947), Regierungsbezirk Detmold (seit 1947) (Tektonik)
- 1.2.1. Verwaltung (Tektonik)
- 1.2.1.9. Agrarordnung, Forstverwaltung (Tektonik)
- 1.2.1.9.1. Agrarordnung (Tektonik)
- Landesamt für Agrarordnung (Bestand)
- 2. Bodenreform und Siedlung (Gliederung)
- 2.5. Durchführung der Bodenreform bei landabgabepflichtigen Grundbesitzern (Gliederung)
- 2.5.4. Firmen, Verbände, Interessengemeinschaften, Sondervermögen, Stiftungen, Anstalten, kirchliche Einrichtungen (Gliederung)