Hedwig, Witwe des Ritters Rudolf von Heinstad, verkauft an Prior Wernher und den Konvent der Kartause Grünau (zu der Nüwen celle bi Gruna) für 70 Pfund h folgende Güter: 1 1/2 Morgen Wingert an den Gelezze in Lindelbach und nidewendig dem pfade, der mitten durch den berg get; 1 Eimer jährlichen Vogtweins von 1 Morgen Wingert, der an den vorgenannten anstößt do neben uf zu berge, jetzt in Händen des Conrat Wint von Lindelbach; 2 Morgen Wingert an Dietenhaner berge, geheißen der Strit wingarte und gelegen bei Heintzen Kleffel uf zu berge; 1 Morgen Wingart an dem Schoder in Dietenhaner Mark oben Heintzen Dytherichs Acker in dem Tal; 1 Eimer jährlichen Vogtweins von 1 Morgen Wingert neben dem obengenannten, jetzt in Händen von Irmele, Lutzen Swikers Witwe, Chunegut, der alten Swikkerin, und Hans Hofemans Sohn von Kembach (Kentebach), zu gleichen Teilen; 1 ß h Würzburger Währung von 1 Morgen Wiesen zu Dietenhan an der Bach bei des alten Cunrats von Ussenkein Wiessen, die jetzt Reynhart von Lindelbach innehat; 15 d (Würzb.) und 1 1/2 Fastnachtshuhn von einem Garten an Urpharer wege, den jetzt Gysele, Cunr[at] Dytherichs Witwe, innehat; 9 d (ebenso) und 1 1/2 Fastnachtshuhn von einem Garten bei dem Brunnen in der Hofstatt, welchen Heintze Klefel jetzt innehat; 5 ß d und 2 Fastnachtshühner von der besetzten Hofraite zu Ditenhan, worauf jetzt Jutte Blenkyn sitzt. Als Werbürgen haben Ludewig genannt Münch von Rosenberg, Ritter und Eidam der Ausstellerin, gesessen zu Hainstat, und Arnold von Ussinkein, ihr Bruder, Edelknecht, einen Monat nach ausbleibender Rechtfertigung zu Wertheim in einem offenen Wirtshaus mit einem Knecht oder mit einem Pferd Einlager zu leisten. Ein abgehender Bürge ist innerhalb eines Monats zu ersetzen bei Gefahr der Leistung des anderen.