Petrus Attenhouer, Propst der Kollegiatskirche in Zurzach, päpstlicher Richter und Aufseher (iudex et conservator apostolicus), befiehlt über den Pfarrer von Altdorf die Ladung des Matheus Heffelin und seiner Schwester Appolonia, Erben des verstorbenen Konrad Schertzenmayers, vor ihn nach Konstanz. Zweite Ladung am 12. Juli 1515.
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 466 U 24
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 466 Konstanz, Fürstbistum: Urkunden der bischöflichen Behörden betr. württembergische Orte
Konstanz, Fürstbistum: Urkunden der bischöflichen Behörden betr. württembergische Orte >> Urkunden
1515 (16.05.1515 und 12.07.1515)
Urkunden
Lateinisch
Ausstellungsort: Konstanz
Vermerke: Auf beiden Streifen die Ausführung bestätigt durch Kaspar Frowendienst, Helfer (adiutor) in Altdorf 1) nächster Sonntag nach Peter und Paul (1. Juli) 2) Sonntag nach Jakobi (29. Juli)
Vermerke: Auf beiden Streifen die Ausführung bestätigt durch Kaspar Frowendienst, Helfer (adiutor) in Altdorf 1) nächster Sonntag nach Peter und Paul (1. Juli) 2) Sonntag nach Jakobi (29. Juli)
Attenhouer, Petrus; Propst
Frowendienst, Kaspar; Helfer
Heffelin, Appolonia
Heffelin, Matheus
Schertzenmayer, Konrad
Altdorf = Weingarten RV
Bad Zurzach, Kt. Aargau [CH]
Konstanz KN
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
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