Bartholomäus ("Bardtlome") Mener zu Weiler und Bartholomäus Wiprecht zu Geringen (=Göringen) verkaufen als Vögte der Katharina Wiprechtin, Witwe des Marx Mohr zu Weiler, dem Michel Sorg, Weingartener Gerichtsammann in Meßhausen, für 60 fl Ravensburger Währung 1 Mannmahd Wiese auf dem Schenkenwald, angrenzend an Kaspar Lutz zu Meßhausen. Die Wiese ist belastet mit einem Bodenzins zugunsten des Klosters Weingarten in Höhe von jährlich 2 ß d, ferner gehen davon Reise und Steuer.
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Bartholomäus ("Bardtlome") Mener zu Weiler und Bartholomäus Wiprecht zu Geringen (=Göringen) verkaufen als Vögte der Katharina Wiprechtin, Witwe des Marx Mohr zu Weiler, dem Michel Sorg, Weingartener Gerichtsammann in Meßhausen, für 60 fl Ravensburger Währung 1 Mannmahd Wiese auf dem Schenkenwald, angrenzend an Kaspar Lutz zu Meßhausen. Die Wiese ist belastet mit einem Bodenzins zugunsten des Klosters Weingarten in Höhe von jährlich 2 ß d, ferner gehen davon Reise und Steuer.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III U 1908
fasc. 017 n. 11
03479
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III >> Urkunden >> 17. Jahrhundert
1602 März 10 (den zehenden tag des monats Martii)
20,5 x 38,2 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Weingarten
Aussteller: Bartholomäus ("Bardtlome") Mener zu Weiler und Bartholomäus Wiprecht zu Geringen (=Göringen) als Vögte der Katharina Wiprechtin, Witwe des Marx Mohr zu Weiler
Empfänger: Michel Sorg, Weingartener Gerichtsammann in Meßhausen
Siegler: Hans Georg Gemperlin, Oberamtmann des Klosters Weingarten
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. in Holzkapsel
Vermerke: Rückvermerk: "Michel Sorgens[,] amans zue Meßhausen, umb ain mad wysen im Underriedt, gehördt jetz zu Jacoben Hunbergers zue Staig gueth."
Aussteller: Bartholomäus ("Bardtlome") Mener zu Weiler und Bartholomäus Wiprecht zu Geringen (=Göringen) als Vögte der Katharina Wiprechtin, Witwe des Marx Mohr zu Weiler
Empfänger: Michel Sorg, Weingartener Gerichtsammann in Meßhausen
Siegler: Hans Georg Gemperlin, Oberamtmann des Klosters Weingarten
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. in Holzkapsel
Vermerke: Rückvermerk: "Michel Sorgens[,] amans zue Meßhausen, umb ain mad wysen im Underriedt, gehördt jetz zu Jacoben Hunbergers zue Staig gueth."
Gemperlin, Hans Georg; Oberamtmann
Hunberger, Jakob
Lutz, Kaspar
Mener, Bartholomäus
Mohr, Katharina
Mohr, Marx
Sorg, Michel
Wyprecht, Bartholomäus
Wyprecht, Katharina
Geringen = Göringen : Wolpertswende RV; Einwohner
Göringen : Wolpertswende RV; Einwohner
Meßhausen : Blitzenreute, Fronreute RV; Einwohner
Meßhausen : Blitzenreute, Fronreute RV; Gerichtsammann
Ravensburg RV; Währung
Schenkenwald, Wald zwischen Baindt und Staig RV
Staig : Blitzenreute, Fronreute RV; Einwohner
Weiler : Berg RV; Einwohner
Weingarten RV
Weingarten RV; Kloster
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
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