Familienpapiere Stöcker, Gräfrath
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Kl - 039
Kleine Erwerbungen
Kleine Erwerbungen >> 01. Kleiner Nachlass (verschiedenes)
1854 - 1903
Enthält: Blatt 1: Kirchensitzumschreibung nach vollendeter "Renovation der ev. Kirche in Gräfrath"
vom 4. 1. 1838 mit folgenden Unterschriften: Wiedenfeld, Pastor; Peter Braches,
C.W. Wester (nur Kopie)
Blatt 2 u. 3: Errichtung der "de Leuw-Stiftung für arme Kranke in Gräfrath" am 1. August 1857 (nur Kopie)
Blatt 4: A. Stöcker bittet den "Rector Schumacher, Hochehrwürden", in Köln durch Schreiben
vom 25. 1. 1854 zu vermitteln, dass der dort im Hospital befindliche Jos. Lingemann aus Gräfrath durch seine Unterschrift seine Einwilligung zu dem Ankauf eines Wiesengrundstückes gibt.
Blatt 5: Ludwig Jung, Wwe. M. Bender, I.W. Ernen, Julius Pieper, Wwe. Abr. Ernen bestätigen am 24. März 1854, dass sie aus der ihnen von dem Lohgerber Adolf Stöcker gegebenen Erlaubnis auf einem Wiesengrundstück des Vorgenannten (angekauft von Joseph Lingemann) Wasser zu holen, kein Dauerrecht herleiten können.
Blatt 6 u. 7: Kaufs- und Verkaufskontrakt vom 19. 10. 1856 zwischen dem Krämer Carl Heiderhoff Peters Sohn als Verkäufer und dem "Lohgärber" Adolph Stöcker als Ankäufer wegen
eines Grundstückes auf dem Mohrenkamp. Namenvorkommen: Herm. Garnich, Henriette
Heyderhoff, Wwe. Peter Heiderhoff, Reinh. Heyderhoff.
Blatt 8 u. 9: Quittung vom 24. 10. 1856 über gezahlte Steuer von 2 Thalern an das Königl. Preußische
Steueramt Solingen anläßlich des vorigen Kaufvertrages (Gemüsegarten)
Blatt 10 u. 11: Kaufvertrag zwischen den Eheleuten Dr. Carl Meurer und Arnoldine Meurer geb. Ernen, zu Gräfrath sowie Adolph Stöcker, daselbst als Ankäufer aus Anlaß des Verkaufes einer Gartenparzelle am Mühlenkamp (Mohrenkamp) vom 1. Mai 1861.
Blatt 12 u. 13: wie vor, aber nur mit der Unterschrift des Ankäufers Adolph Stöcker.
Blatt 14: Aufstellung (ohne Unterschrift) derjenigen Gegenstände, die 1887 in einer verlöteten Bleikapsel in die Kuppel des Turmes der ev. Kirche in Gräfrath aufgenommen wurden. (nur Kopie)
Blatt 15: Mitteilung des Carl Ohliger vom 27.2.1885 an den Pastor Müller in Gräfrath
über die Niederlegung des Kirchmeister-Amtes mit dem gleichen Tage. (nur Kopie)
Blatt 16: Hermann Weiser zu Gräfrath bestätigt am 6.5.1899 als Nachbar des verstorbenen
Gustav Adolph Stöcker, dass das Wasser des durch das Wiesengelände von Stöcker
fließenden Baches von den angrenzenden Nachbarn zu Zwecken der Gerberei, des Haus-
halts, des Waschens etc. benutzt wurde.
Blatt 17: Angabe der Jahre, in denen Arbeiten vermutlich in der ev. Kirche vu. Gräfrath aus-
geführt worden sind. 1862 - 1903 (nur Kopien)
Blatt 18 bis 33: Konflikt in den Jahren 1885 - 1887 zwischen dem amtierenden Pfarrer Müller der
ev. Kirchengemeinde Gräfrath und den Mitgliedern des Presbyteriums; Stellungnahme des
Konsistoriums vom 15. Mai 1885; verschiedene Austrittserklärungen; Abdruck einer Satzung des Altersbundes deutscher ev. Pfarrer v. Januar 1901. Namensvorkommen: Müller, Pfarrer; E.L. Rüttgers, Gustav Kremer, Fr. Tang: F. Kürten, Kuno Kohl, C. Fänger jun., August Fänger, Carl Ewald Ernen, Robert Bruchhaus, H. Borgardts, August Küllenberg, D. Baur, Generalsuperintendent; Albert Küller, Karl Eggemann, Fr. von Brosy. (nur Kopien)
vom 4. 1. 1838 mit folgenden Unterschriften: Wiedenfeld, Pastor; Peter Braches,
C.W. Wester (nur Kopie)
Blatt 2 u. 3: Errichtung der "de Leuw-Stiftung für arme Kranke in Gräfrath" am 1. August 1857 (nur Kopie)
Blatt 4: A. Stöcker bittet den "Rector Schumacher, Hochehrwürden", in Köln durch Schreiben
vom 25. 1. 1854 zu vermitteln, dass der dort im Hospital befindliche Jos. Lingemann aus Gräfrath durch seine Unterschrift seine Einwilligung zu dem Ankauf eines Wiesengrundstückes gibt.
Blatt 5: Ludwig Jung, Wwe. M. Bender, I.W. Ernen, Julius Pieper, Wwe. Abr. Ernen bestätigen am 24. März 1854, dass sie aus der ihnen von dem Lohgerber Adolf Stöcker gegebenen Erlaubnis auf einem Wiesengrundstück des Vorgenannten (angekauft von Joseph Lingemann) Wasser zu holen, kein Dauerrecht herleiten können.
Blatt 6 u. 7: Kaufs- und Verkaufskontrakt vom 19. 10. 1856 zwischen dem Krämer Carl Heiderhoff Peters Sohn als Verkäufer und dem "Lohgärber" Adolph Stöcker als Ankäufer wegen
eines Grundstückes auf dem Mohrenkamp. Namenvorkommen: Herm. Garnich, Henriette
Heyderhoff, Wwe. Peter Heiderhoff, Reinh. Heyderhoff.
Blatt 8 u. 9: Quittung vom 24. 10. 1856 über gezahlte Steuer von 2 Thalern an das Königl. Preußische
Steueramt Solingen anläßlich des vorigen Kaufvertrages (Gemüsegarten)
Blatt 10 u. 11: Kaufvertrag zwischen den Eheleuten Dr. Carl Meurer und Arnoldine Meurer geb. Ernen, zu Gräfrath sowie Adolph Stöcker, daselbst als Ankäufer aus Anlaß des Verkaufes einer Gartenparzelle am Mühlenkamp (Mohrenkamp) vom 1. Mai 1861.
Blatt 12 u. 13: wie vor, aber nur mit der Unterschrift des Ankäufers Adolph Stöcker.
Blatt 14: Aufstellung (ohne Unterschrift) derjenigen Gegenstände, die 1887 in einer verlöteten Bleikapsel in die Kuppel des Turmes der ev. Kirche in Gräfrath aufgenommen wurden. (nur Kopie)
Blatt 15: Mitteilung des Carl Ohliger vom 27.2.1885 an den Pastor Müller in Gräfrath
über die Niederlegung des Kirchmeister-Amtes mit dem gleichen Tage. (nur Kopie)
Blatt 16: Hermann Weiser zu Gräfrath bestätigt am 6.5.1899 als Nachbar des verstorbenen
Gustav Adolph Stöcker, dass das Wasser des durch das Wiesengelände von Stöcker
fließenden Baches von den angrenzenden Nachbarn zu Zwecken der Gerberei, des Haus-
halts, des Waschens etc. benutzt wurde.
Blatt 17: Angabe der Jahre, in denen Arbeiten vermutlich in der ev. Kirche vu. Gräfrath aus-
geführt worden sind. 1862 - 1903 (nur Kopien)
Blatt 18 bis 33: Konflikt in den Jahren 1885 - 1887 zwischen dem amtierenden Pfarrer Müller der
ev. Kirchengemeinde Gräfrath und den Mitgliedern des Presbyteriums; Stellungnahme des
Konsistoriums vom 15. Mai 1885; verschiedene Austrittserklärungen; Abdruck einer Satzung des Altersbundes deutscher ev. Pfarrer v. Januar 1901. Namensvorkommen: Müller, Pfarrer; E.L. Rüttgers, Gustav Kremer, Fr. Tang: F. Kürten, Kuno Kohl, C. Fänger jun., August Fänger, Carl Ewald Ernen, Robert Bruchhaus, H. Borgardts, August Küllenberg, D. Baur, Generalsuperintendent; Albert Küller, Karl Eggemann, Fr. von Brosy. (nur Kopien)
Archivale
Leuw, de
Stöcker
Gräfrath
Kirche, Evangelische - Gräfrath
Pfarrer
Wassernutzung
Gerber
Grundstückskauf
Presbyterium
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:10 MEZ