Guts- u. FamilienA v. Münchhausen, Apelern: Gutsarchiv Parensen (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
NLA BU, Dep. 3 GP
Nds. Landesarchiv, Abt. Bückeburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> 2 Nichtstaatliche Bestände >> 2.1 Adels- und Gutsarchive
1638-1913
Bestandsgeschichte: Die älteste Bestandsübersicht des von Münchhausenschen Gutsarchives Parensen (Dep. 3 GP 11 Nr. 5) datiert aus der Zeit des Landdrosten Börries von Münchhausen auf Moringen (1702-1773). Möglicherweise ist sie von seiner Hand geschrieben. Sein Enkel, Albrecht Friedrich von Münchhausen, zuletzt Landschaftsrat in Hannover, hat das Repertorium dann fortgeführt. 1878 hat wiederum dessen Sohn, Dr. jur. Börries d. Ä. von Münchhausen, zuletzt Kammerherr auf Apelern, nach seinem Abgang aus dem Staatsdienst ein neues Findbuch angelegt, das hier nun in modernisierter und ergänzter Abschrift vorliegt.
Das Parenser Gutsarchiv wurde bis 1913 zusammen mit dem größeren Moringer Gutsarchiv (Dep. 3 GM) im Gutshaus zu Moringen aufbewahrt. Am 3./4.7.1913 ließ der Kammerherr Börries d. Ä. von Münchhausen in Moringen die zuletzt genannten Gutsarchive in 13 große Kornsäcke verpacken und dann nach seinem Gut in Apelern in die dafür ausgebauten Archivräume schaffen. Nach der Übernahme des Gutes Apelern durch Heyno Freiherrn von Münchhausen im Jahre 1952 übergab dieser im Frühjahr 1961 alle oben genannten Gutsarchive als Depositum an das Staatsarchiv. Dabei befand sich der Parenser Bestand in einem relativ guten Ordnungszustand, weil jenem nach dessen letzter Ordnung im Jahre 1878 nur noch wenige Aktennummern angehängt worden sind. Das Archiv läuft 1887 aus, als Börries d. Ä. von Münchhausen das Familiengut Apelern übernahm. Spätere Akten betr. Parensen sind deshalb im neueren Gutsarchiv Apelern (Dep. 3 GA 100 ff.) zu suchen. Dabei beziehen sich die Akten oft pauschal auf die beiden, nahe beieinander liegenden Güter Moringen und Parensen. Auch für die Zeit vor 1887 gibt es keine klare Registraturtrennung zwischen Moringen und Parensen, da beide Güter meist in einer Hand lagen. Aus diesem Grunde ist für die Benutzung unbedingt auch das Gutsarchiv Moringen (Dep. 3 GM) heranzuziehen.
Die
Bestandsgeschichte: Pergamenturkunden betr. Parensen sind im Münchhausenschen Urkundenarchiv (Dep. 3 Orig. I und II [heute Orig. Dep. 3]) zu suchen, die übrigen Urkunden finden sich meist im sogenannten Moringer Urkundenbuch (Dep. 3 GM III A Nr. 1).
Bückeburg, den 12.7.1962 Schaer
Der Bestand wurde im Februar 2013 durch Praktikanten in Aida
Bestandsgeschichte: übertragen.
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Ja
Zusatzinformationen: abgeschlossen
Das Parenser Gutsarchiv wurde bis 1913 zusammen mit dem größeren Moringer Gutsarchiv (Dep. 3 GM) im Gutshaus zu Moringen aufbewahrt. Am 3./4.7.1913 ließ der Kammerherr Börries d. Ä. von Münchhausen in Moringen die zuletzt genannten Gutsarchive in 13 große Kornsäcke verpacken und dann nach seinem Gut in Apelern in die dafür ausgebauten Archivräume schaffen. Nach der Übernahme des Gutes Apelern durch Heyno Freiherrn von Münchhausen im Jahre 1952 übergab dieser im Frühjahr 1961 alle oben genannten Gutsarchive als Depositum an das Staatsarchiv. Dabei befand sich der Parenser Bestand in einem relativ guten Ordnungszustand, weil jenem nach dessen letzter Ordnung im Jahre 1878 nur noch wenige Aktennummern angehängt worden sind. Das Archiv läuft 1887 aus, als Börries d. Ä. von Münchhausen das Familiengut Apelern übernahm. Spätere Akten betr. Parensen sind deshalb im neueren Gutsarchiv Apelern (Dep. 3 GA 100 ff.) zu suchen. Dabei beziehen sich die Akten oft pauschal auf die beiden, nahe beieinander liegenden Güter Moringen und Parensen. Auch für die Zeit vor 1887 gibt es keine klare Registraturtrennung zwischen Moringen und Parensen, da beide Güter meist in einer Hand lagen. Aus diesem Grunde ist für die Benutzung unbedingt auch das Gutsarchiv Moringen (Dep. 3 GM) heranzuziehen.
Die
Bestandsgeschichte: Pergamenturkunden betr. Parensen sind im Münchhausenschen Urkundenarchiv (Dep. 3 Orig. I und II [heute Orig. Dep. 3]) zu suchen, die übrigen Urkunden finden sich meist im sogenannten Moringer Urkundenbuch (Dep. 3 GM III A Nr. 1).
Bückeburg, den 12.7.1962 Schaer
Der Bestand wurde im Februar 2013 durch Praktikanten in Aida
Bestandsgeschichte: übertragen.
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Ja
Zusatzinformationen: abgeschlossen
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:33 MESZ