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2/7 [fol. 103]: 1605 Mai 25 (Senatsprotokoll)
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Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. VII
Enthält: Rektor: Bocer; Anwesend: Gerlach, Hafenreffer, Magirus, Harpprecht, Neyffer, Bloss, Planer, Fabri, Crusius, Ziegler; 1.) Anfrage des stud. Anthonius Winter aus Hirschfeld (Anm. 1), ob die Universität ihr Recht als Schlichter in der tätlichen Auseinandersetzung zwischen ihm und dem Forstknecht zu Kuppingen wahrnehmen wolle. [UAT 2/7, Bl. 103]; 5.) Gesuch der Universität an den Herzog ob sie sich wegen der an [Joh.] (Anm. 2) Joß(en), gewesener Vogt zu Böblingen, verkauften Wiesen vergleichen oder ihn vor dem Hofgericht verklagen solle; 2.) Festsetzung des Termins zur Überprüfung der Supremus Deputatur- und der Syndicatur-Rechnungen auf Dienstag, den 25. Juni [1605]. [UAT 2/7, Bl. 103]; 3.) Zinsrückstand des [N.] von Tachenhausen. (Syndicus.) [UAT 2/7, Bl. 103']; 4.) Beiordnung des Notars [Achatius] Sturm und dessen Substituts zur Rechnungsüberprüfung. [UAT 2/7, Bl. 103']; (Überprüfung der Pflegrechnungen und der Rationes Pupillares.) [UAT 2/7, Bl. 104]; 6.) Amtshilfegesuch aus Memmingen um ein Zeugenverhör des Dr. Joachim Faber und des Dr. Georg Losch wegen eines Zeugenverhör des Georg Callwer und der Nachrichterin zu Memmingen. (Dr. Losch-Oberhofmeister zu Memmingen.) [UAT 2/7, Bl. 104]; 7.) Anfrage des Dyndiocus nach der Höhe der Besoldung des Dr. [Johann Georg] Sigwart als 4. Ordinarius. (Hauszins; Geldbetrag an Stelle der Fruchtbesoldung.) [UAT 2/7, Bl. 104]; 8.) Verlesung der Namen der im Mai neu eingeschriebenen Studenten. [UAT 2/7, Bl. 104']; 9.) Bewilligtes Gesuch des Dr. [Bartholomäus] Kellenbentz und Consortes um Intercession beim Rat zu Staden wegen ihrer bei Stephan Spalatin ausstendigen Schulden. [UAT 2/7, Bl. 104']; 10.) Abgelehntes Gesuch des Eberhardt Wild um Strafmilderung und Aufnahme ins Akad. Bürgerrecht. [UAT 2/7, Bl. 105]; Anm. 2: Pf § 2230. Anm. 1: MUT 17535, Mai 1605. Herkunftsort Hersfeld.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.