Bürgermeister, Rat und Bürgerschaft der Stadt Ulm bekennen, dass sie sich mit dem Grafen Johann von Helfenstein [Ruine bei Geislingen a. d. Steige/Lkr. Göppingen] wegen des Kaufs der Burg Helfenstein und der Stadt Geislingen ("Gyszlingen") [a. d. Steige/Lkr. Göppingen] geeinigt haben. Graf Johann von Helfenstein verzichtet auf alle Ansprüche auf den von der Stadt Ulm erworbenen Teil der Grafschaft Helfenstein. Die zu der Grafschaft gehörenden Zölle mit den davon gefallenden Einnahmen stehen beiden Teile je zur Hälfte zu. Allerdings erhält die Stadt Ulm von den Einkünften des Zolls zu Kuchen [Lkr. Göppingen] für den Zoll zu Spitzenberg [Ruine bei Kuchen/Lkr. Göppingen] jedes Jahr zusätzlich 30 Pfund Heller.