1291 Juni 25 (septimo kal. Iulii) Die Reichsministerialen Konrad d.Ä. und Konrad d.J. von Weinsberg (Winsperc) bekunden: Konrad gen. von Löwenstein (Lewenstein) und seine Frau Lugard haben den halben grossen und kleinen Zehnten zu Binswangen (Binzwangen) weniger 1/15, den sie von Abt und Konvent des Benediktinerklosters Amorbach im Bistum Würzburg als Zinslehen besaßen, an Kloster Schöntal verkauft; Kloster Amorbach hat diesem das Eigentumsrecht übertragen. Die A. stimmen Verkauf und Übertragung zu. Zeugen: 1) D., Dekan von Weinsberg, 2) Marquard, Pleban von [Neckar-]Sulm (Sulme), 3) Walter, Vizepleban von Helmbund (Helinbiunt), 4) Bruder H. von Schöntal (Schontal) gen. von Sulz, Zellerar, 5) Bruder Hartmud, Konverse daselbst, 6) Walter gen. Capler (Capplan), 7) Wolfram von Binswangen, 8) Swicker gen. Limbach (Limpach), 9) H. gen. Fachsenfeld (Vahsenuelt) und 10) C. gen. Kochendorf (Cochendorf) Siegler: die A. zugleich wegen Siegelkarenz für die Verkäufer Ausf. Perg. - 1 Sg. abg., Pressel anh. - Rv.: Super partem decime in Binswangen Lit.: Regest in WUB 9 Nr. 4154 S. 482. Bem.: Die A. führten ein gemeinsames Siegel.