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Abschriften und Konzepte von politischer Korrespondenz der Fürsten zu Nassau-Siegen mit auswärtigen Fürsten und Gesandten
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 1. Auswärtige Angelegenheiten sowie Reichs- und Kreissachen >> 1.1. Auswärtige Angelegenheiten, politische Korrespondenz etc.
1712, 1714-1726
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Abschriften von Berichten sowie Konzepte in französischer und niederländischer Sprache; Berichte aus Den Haag und Utrecht sowie Abschriften von Reskripten des englischen Königs; Schulden des Fürsten Wilhelm Hyacinth zu Nassau-Siegen; Schreiben der Fürsten zu Nassau-Siegen an den König von Großbritannien; Abschrift eines Kondolenzschreibens des britischen Königs Georg anlässlich des Todes der Herzogin Eleonore zu Braunschweig-Lüneburg (6./17.02.1722); Glückwunschschreiben des britischen Königs Georg vom 8./19.01.1723 an Friedrich Wilhelm Prinz zu Nassau-Siegen; Instruktion des Prinzen Friedrich Wilhelm zu Nassau-Siegen für die unter Leitung seiner Mutter stehenden Kommission (24.04.1726). Korrespondenten u.a.: Friedrich Wilhelm Adolph Fürst zu Nassau-Siegen, Baron Geuder genannt Rabensteiner (Utrecht), H. Fagel, de Robetson (London), Königlich Hannoverscher Gesandter Klinkgraf (Den Haag), Charles Thomas de Colomba (Den Haag), Baron von Bernsdorf, Wilhelm Hyacinth Fürst zu Nassau-Siegen, Frederic d´ Olivier (Paris), Jean Frederic Reitz, Timothee Renouard (London), Comte de Bothman (London), Rat van Hoornbeck (Den Haag), Kanzleidirektor Zinckgräf (Siegen), Dr. Christian Hartmann von Gülich (Wetzlar), Assessor Knopaeus (Wetzlar), Friedrich Wilhelm Prinz von Nassau-Siegen.
190 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.