Krefeld,. Friedrich König in Preußen belehnt nach dem Tode des Königs von Großbritannien als dessen Nachfolger als Landes- und Lehnherr der Grafschaft Moers den Lambert Jobst Freiherr von Hambruch mit dem Voetshof zu Niederbudberg samt Kaetstätte wie Dr. Georg Friedrich von Essen am 25. Mai 1690 für den Freiherrn von Hambruch damit belehnt worden war. Das Gut ist im moersischen Lehnregister unter Nr. 147 vermerkt und zu einem Colinischen Lehn mit 2 1/2 Goldgulden zu relevieren. Der Belehnte leistet vor dem Moerser Drosten Borchard Wilhelm Freiherr von Kinsky, Herr zu Hollogne, und dem Commissarius Dr. Johann Weitman als Lehnsstatthalter den Lehnseid. - Zeugen: Jobst Wierich Freiherr von Clout zu Lauersfort und Ferdinand Martyn, Rat und Secretarius zu Moers. Ausf. Perg., Moersisches Lehnsiegel, Unterschrift des Johann Weitman, Rückvermerkr. Archiv von Pelden gen. Cloudt Nr. 458
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Krefeld,. Friedrich König in Preußen belehnt nach dem Tode des Königs von Großbritannien als dessen Nachfolger als Landes- und Lehnherr der Grafschaft Moers den Lambert Jobst Freiherr von Hambruch mit dem Voetshof zu Niederbudberg samt Kaetstätte wie Dr. Georg Friedrich von Essen am 25. Mai 1690 für den Freiherrn von Hambruch damit belehnt worden war. Das Gut ist im moersischen Lehnregister unter Nr. 147 vermerkt und zu einem Colinischen Lehn mit 2 1/2 Goldgulden zu relevieren. Der Belehnte leistet vor dem Moerser Drosten Borchard Wilhelm Freiherr von Kinsky, Herr zu Hollogne, und dem Commissarius Dr. Johann Weitman als Lehnsstatthalter den Lehnseid. - Zeugen: Jobst Wierich Freiherr von Clout zu Lauersfort und Ferdinand Martyn, Rat und Secretarius zu Moers. Ausf. Perg., Moersisches Lehnsiegel, Unterschrift des Johann Weitman, Rückvermerkr. Archiv von Pelden gen. Cloudt Nr. 458
U 458
A III 85 Von Pelden genannt Cloudt
Von Pelden genannt Cloudt >> Urkunden
1703 März 10
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
2026-01-09T12:03:20+0100