Kaufbriefe über Häuser und Grundstücke in und um Künzelsau; Schiedssprüche über Grundstücksabgrenzungen; Rechtsgutachten zu strittigen Besitzungen
Vollständigen Titel anzeigen
Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Ki 40 Bü 4343
XVI J
Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Ki 40 Regierung, Kammer und Ämter der Herrschaft Kirchberg
Regierung, Kammer und Ämter der Herrschaft Kirchberg >> 2. Hohenlohische Verwaltung der Herrschaft Kirchberg und Verwaltung der Linie Hohenlohe-Kirchberg (bis 1806) >> 2.2. Gemeinschaftliche Herrschaften und Äußeres >> 2.2.1. Gemeinschaftliche Herrschaftsausübung, Beziehungen zu anderen Linien des Hauses Hohenlohe und deren Angelegenheiten >> 2.2.1.10. Mitverwaltung der Ganerbschaft Künzelsau
1390-1834
Enthält: Verkaufbrief der Guta von Stetten über Kronhofen an den Abt des Klosters Comburg, 1390 (vidimierte Kopie); Verkaufbrief des Georg und Andreas Zobel sowie ihrer Mutter Anna über sechs Bauerngüter zu Oberweiler "in der Sall" an die Pfarrkirche zu Künzelsau, 1447 (vidimierte Kopie, 1538); Schiedsspruch wegen der würzburgischen Hofstatt hinter der Behausung des Kronenwirtes Moses Bricht und der Zehntsteine beim Acker des Bernhard Friederich, 1648; Schiedsspruch und Urteil über die Behausung des Stiftes Comburg zu Künzelsau, 1620; Schiedsspruch über 1.) den Winkel zwischen der Stiftsbehausung und dem Haus des Ludwig Hemminger, Weißgerbers zu Künzelsau, 2.) den Gußstein des Bastian Hammel und 3.) den Weg zwischen dem Haus des Georg Gleck und der Pfarrscheuer, 1620; Stiftungsbrief der Gülten zu Untersöllbach an die Pfarrkirche Künzelsau, 1471 (Kopie); Akten über den von dem Hochstift Würzburg mit gewappneter Hand angemaßten Besitz (Possess) zu Bartenau samt einer angeführten Deduktion wie es damit von Alters herkömmlich ist, um 1700; Verkaufbrief der Gnadentaler Klosterfrau Christin über ein Haus nebst Hofreite und Zugehörden in Künzelsau an Konrad Scherer und dessen Erben, 1405 (Kopie,1654); Gutachten der Juristenfakultät Tübingen zu der sogenannten comburgischen Güterwiederlosung, 1589; Wechselbrief über einen Lehengütertausch zwischen der Gnadentaler Klosterfrau Christin und den Heiligenpflegern zu Künzelsau, 1524 (Kopie, 1654); Verkaufbrief des Albrecht von Berlichingen zu Laibach und Dörzbach über etliche Zinsen und Gülten zu Stachenhausen; Verkaufbrief des Reichsfreiherren Georg Wilhelm Ferdinand von Forstner über das Rittergut Garnberg samt allen Zugehörden an den Fürsten Friedrich Ludwig von Hohenlohe-Ingelfingen, 1803, (Kopie, 1834)
1 Faszikel, 2 cm
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
14.11.2025, 10:21 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein (Archivtektonik)
- Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein (Tektonik)
- Archiv Kirchberg (Tektonik)
- Zentrale Verwaltungen vor 1806 (Tektonik)
- Regierung, Kammer und Ämter der Herrschaft Kirchberg (Bestand)
- 2. Hohenlohische Verwaltung der Herrschaft Kirchberg und Verwaltung der Linie Hohenlohe-Kirchberg (bis 1806) (Gliederung)
- 2.2. Gemeinschaftliche Herrschaften und Äußeres (Gliederung)
- 2.2.1. Gemeinschaftliche Herrschaftsausübung, Beziehungen zu anderen Linien des Hauses Hohenlohe und deren Angelegenheiten (Gliederung)
- 2.2.1.10. Mitverwaltung der Ganerbschaft Künzelsau (Gliederung)