Kläger: Gebhard Lüpke in Hamburg als Bevollmächtigter des auswärts sich aufhaltenden und fallierten Christian Günther Kirch(h)off (Beklagter).- Beklagter: Johann Friedrich Schumann als Kurator des geisteskranken Lt. Johann Hieronymus Kirchhoff in Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Beweisführung über die Ungültigkeit eines Vergleichs in einem Streit um die Erbschaft der Witwe Johanna Elisabeth Kirchhoff, geb. Günther, und um eine Forderung des Beklagten gegen den Kläger in Höhe von 16 500 Mark Banko
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Kläger: Gebhard Lüpke in Hamburg als Bevollmächtigter des auswärts sich aufhaltenden und fallierten Christian Günther Kirch(h)off (Beklagter).- Beklagter: Johann Friedrich Schumann als Kurator des geisteskranken Lt. Johann Hieronymus Kirchhoff in Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Beweisführung über die Ungültigkeit eines Vergleichs in einem Streit um die Erbschaft der Witwe Johanna Elisabeth Kirchhoff, geb. Günther, und um eine Forderung des Beklagten gegen den Kläger in Höhe von 16 500 Mark Banko
211-2_K 39
K 1727
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> K
1748-1751
Enthält: Prokuratoren: Dr. Johann Albert Ruland. Beklagter: Lt. Lukas Andreas von Bostell.- Instanzen: 1. Rat 1749. 2. Reichskammergericht 1751 (1750-1751).- Darin: Vergleich von 1748 zwischen den Parteien; Revers von 1748 des Gebhard Lüpke über den Empfang eines Teils der strittigen Erbschaft.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11221 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ